Profilreise 2019 Natur Aktiv S3, 23.09. – 27.09.

Grüezi mitenand’,                                                                          

Goedendag!

Nachdem unsere Profilreise in die Alpen wetterbedingt kurzfristig abgesagt werden musste, entschieden wir uns als Profil einstimmig dazu, für fünf Tage in Holland das Windsurfen kennenzulernen. Begleitet von Herrn Neufeld und Herrn Noll stiegen wir hochmotiviert am Montag in den Bus, der uns nach Ouddorp ans Grevelinger Meer bringen sollte. Nach sieben Stunden Fahrt, inklusive einiger Pausen, die wir uns mit sportlichen Aktivitäten vertrieben, kamen wir gut gelaunt in dem kleinen Surferort an. Untergebracht waren wir in kleinen, gemütlichen Holzhütten für jeweils sechs Personen, bestehend aus einem großen Zimmer mit Hochbetten, sowie einem großzügigen Badezimmer für jede Hütte. Diesen Luxus genossen nicht alle Profile 😉 

Nach jedem Abendessen verbrachten wir täglich die restliche Zeit vor dem Schlafengehen in einem Aufenthaltsraum, in dem wir uns sportlichen sowie witzigen Herausforderungen stellten. 

In den darauffolgenden drei Tagen ging es ins Wasser. Die meisten von uns standen zum ersten Mal auf einem Surfbrett, wodurch sich bei einigen zu Beginn großer Frust breit machte. Aufgrund der sprachlichen Barriere zu unseren beiden erfahrenen Surflehrern, dauerte es bei vielen bis zur aufschlussreichen Theorieeinheit mit Herrn Noll und Herrn Neufeld am Abend, um die nötigen Hintergründe und Grundkenntnisse zu erlernen. 

Dadurch steigerte sich unsere Motivation wieder, sodass wir in den nächsten Tagen eine Menge Spaß am Windsurfen hatten. Sowohl in der ruhigen „Übungslagune”, als auch auf dem offenen Meer, wollten wir trotz teils sehr schlechten Wetters das Wasser kaum noch verlassen. Hungrig von so viel Sport aßen wir dreimal täglich im Surfcenter. Nach den drei Surftagen, die mit viel Spaß verbunden waren, absolvierten einige von uns sogar schon den Windsurf-Grundschein. 

Die Nachmittage konnten wir uns in kleineren Gruppen frei gestalten. Mal ging es auf den sechs Meter hohen „Waterjump”, mal wurde sich mit anderen Sportarten (Fußball, Tischtennis, Frisbee, etc.) die Zeit vertrieben. Wir bekamen ebenso die Möglichkeit, von unserem sehr coolen Busfahrer Micha zum nächsten großen Supermarkt gefahren zu werden, um uns mit Snacks und Getränken einzudecken.  

Am letzten Nachmittag brachte er uns nach dem Surfen nach Rotterdam, wo wir alle gemeinsam Essen gingen, bevor wir anschließend in kleinen Gruppen die interessante Innenstadt erkundeten.

Die Zeit verging rasend schnell, und so machten wir uns am Freitagmorgen schon wieder auf den Rückweg nach Hamburg.

Wir bedanken uns im Namen aller bei unseren super entspannten Begleitern Herrn Neufeld, Herrn Noll und Micha, die immer für einen Spaß zu haben waren und die Reise mit einer sehr gelassenen Atmosphäre ermöglichten. In diesem Sinne, Yo Digga!

– Moritz Alisch und Jan Sieben