GyRi beim Bundesfinale in Berlin erstmals einstellig


Beim Blick auf die Auslosung auf das Bundesfinale in Berlin war damit jedoch überhaupt nicht zu rechnen gewesen, doch mit Kampfgeist, Mut und taktischem Geschick sicherten sich die Volleyballer des Gymnasiums Rissen beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin erstmals Platz 9 und damit das beste Ergebnis in der Geschichte des GyRi.

Die Auslosung zwang den Vertreter Hamburgs in eine Gruppe mit dem Schul und Leistungssportzentrum Berlin, dem Sportgymnasium Dresden und der Eliteschule des Sports aus Konstanz. Da am Wochenende davor bereits die Deutschen Vereinsmeisterschaften stattgefunden hatten, in denen Berlin und Dresden die Plätze 2 und 3 belegten, war klar, dass dem Spiel gegen Konstanz die entscheidende Bedeutung für den angestrebten dritten Gruppenplatz und damit die Qualifikation fürs Achtelfinale zukam. Zwar konnten auch die Spiele gegen Dresden und Berlin zumindest teilweise ausgeglichen gestaltet werden, alle Spieler des GyRi bekamen ihre Einsatzzeiten, doch am Ende standen die erwarteten Niederlagen.

Also musste im Spiel gegen Konstanz der entscheidende Sieg her, wollte man nicht, wie im letzten Jahr als Gruppenletzter am zweiten Tag nur um die Plätze 13-16 spielen. Und so begannen Simon, Liam, Nicolas und Lennox dann auch wie die Feuerwehr. Mit konzentrierter Blockarbeit, wuchtigen Angriffsschlägen und einer soliden Feldverteidigung ging der erste Satz mit 25:17 an die Rissener Jungs und der angestrebte 3. Platz war in greifbarer Nähe. Doch unerklärliche Aufschlagschwächen und viele teilweise unnötige Eigenfehler ließen den zweiten Satz mit 21:25 verloren gehen, so dass der Tiebreak entscheiden musste. Hier zeigte sich nun die Reife und Erfahrung der Jungs, die im letzten Jahr in solchen Situationen noch oft an ihren Nerven scheiterten. Statt ängstlich zu werden, hielten sie den Kopf oben, brachten die Aufschläge sicher ins Feld und platzierten die Angriffe ein ums andere Mal unerreichbar im Feld des Gegners, so dass der Tiebreak am Ende überzeugend mit 15:5 an die Hamburger ging! Achtelfinale!

Dort wartete natürlich das nächste Sportgymnasium, dieses Mal aus Erfurt und die ließen im ersten Satz auch keinen Zweifel daran, dass die durchschnittlichen 8! Trainingseinheiten pro Woche einen klaren Vorteil gegenüber den Rissenern bedeutet. Doch nach verlorenem erstem Satz war der Trotz der GyRi Jungs geweckt und vor allem Simon steigerte sich in den Satz seines Lebens. Unbeeindruckt vom fast 2m großen Thüringer Doppelblock wurde ein Ball nach dem anderen teils mit Wucht, teils klug gelegt im gegnerischen Feld untergebracht und trotz zweier Auszeiten und wütender Ansprachen des gegnerischen Trainers hieß es am Ende 25:14 für Rissen und damit war die Sensation zum Greifen nah. Doch Thüringen stellte im Tiebreak leider geschickt sein Spiel um, verzichtete auf zu viel Risiko in Aufschlag und Angriffsspiel und brachte den Tiebreak mit 15:8 nach Hause, so dass für den zweiten Wettkampftag die Plätze 9-12 möglich waren.

Dort wartete am Morgen zunächst der Vertreter Nordrhein-Westfalens aus Paderborn auf die Rissener Jungs, die sich zunächst noch etwas schläfrig präsentierten und den ersten Satz klar mit 17:25 abgaben. Im zweiten Satz entwickelte sich ein wahrer Krimi, ständige Führungswechsel und beim Stand von 24:25 Matchball gegen uns. Doch in diesem Satz wuchst Liam über sich hinaus, wehrte Matchbälle des Gegners ab und beim Stand von 28:27 gab es den dritten und entscheidenden Satzball zum 29:27 für Rissen. Euphorisiert von der siegreichen Bewältigung dieses Krimis spielten die Rissener entfesselt weiter und gewannen auch den Tiebreak mit 15:10.

Damit war die Qualifikation für das Spiel um Platz 9 geschafft und es kam zum Nordderby gegen die Vertreter Schleswig-Holsteins aus Flensburg. Dort waren zwei Spieler dem Trainer bereits von den Norddeutschen Meisterschaften bekannt und so war klar, dass das Spiel auf deren Seite ganz auf ihren Jungnationalspieler zugeschnitten sein würde. Ihn im Block so gut es ging zu kontrollieren, war die klare Vorgabe des Trainers und die setzte Nikolas mit zwei sensationellen Einzelblocks gekonnt um, so dass der 1. Satz mit 25:23 an Rissen ging. Durch druckvolle und präzise Aufschläge von Lennox ging man auch im zweiten Satz schnell mit einigen Punkten in Führung und die gaben Rissener Jungs, enthusiastisch von Timon, Robin, Talyas und Jannes nach vorne gepeitscht, auch nicht mehr her. Am Ende hieß es 25:20 und damit Platz 9!!!

Ebenfalls in Berlin dabei war die U 18 des Gymnasiums Rissen, die betreut von Jungtrainer Frederic Zander am Ende einen guten 12. Platz erreichten.

GyRi-Boys zementieren ihre Vormachtstellung im Hamburger Schulvolleyball


Beim Landesfinale Jugend trainiert für Olympia kann das Gymnasium Rissen seinen sensationellen Dreifachtriumph aus dem Vorjahr wiederholen, dramatisch endete dagegen das Finale der U 16 Mädchen. Über verschiedene Vor- und Zwischenrunde hatten sich insgesamt 7 Mannschaften vom GyRi für das Landesfinale JtfO qualifiziert, welches am 19.02. an der Eliteschule des Sports am Alten Teichweg stattfand.

Früh begann der Wettkampftag für die U 16 Mannschaft um Simon, Lennox, Liam, Niko, Bas, Talyas und Robin, die bereits morgens um 07.00 Uhr mit Trainer Timm Dawson die Bahn nehmen mussten, um um 08.30 das Halbfinale gegen das Gymnasium Grootmoor bestreiten zu können. Doch die Jungs präsentierten sich ausgeschlafen und zogen problemlos ins Finale gegen den ewigen Konkurrenten, die Partnerschule des Leistungssports aus Fischbek-Falkenberg ein.

Und die Vorzeichen standen gut, war man doch bereits bei den Hamburger Meisterschaften der Vereine am Wochenende aufeinander getroffen und hatte dort im Spiel um Platz 3 die Oberhand behalten. Angeführt von Simon, der immer wieder wuchtig den Ball im gegnerischen Feld versenkte und klug gestellten Blocks von Niko und Liam, zog man den Fischbekern nach und nach den Zahn, um sich nach überzeugender Leistung mit 25:22 / 25:20 das erste ersehnte Ticket nach Berlin sichern.

In der jüngsten Altersklasse U 14, in der der Titel zur Teilnahme an der Deutschen Schulmeisterschaft in Bad Blankenburg berechtigt, ist das GyRi seit 3 Jahren unbesiegt. Folgerichtig und aufgrund der Tatsache, dass das GyRi sich hier erneut mit 3 Mannschaften fürs Landesfinale qualifiziert hatte, war auch hier der Titel das erklärte Ziel. Einzig das Gymnasium Lerchenfeld, das  immerhin mit 2 Meisterspielern der U 14 Mannschaft der HTBU in ihren Reihen antritt, stellte sich in der Vor- und Zwischenrunde der Rissener Vormacht teilweise erfolgreich in den Weg. Doch im Halbfinale war gegen die Ausgeglichenheit der Rissener Mannschaft kein Kraut gewachsen und so zogen Jannes, Julian, Justin, Timon und Tommy erst souverän ins Finale ein und konnten sich dort auch gegen die andere starke Rissener Mannschaft um Lasse, Anton, Bruno, Felix, Justus und Jonas behaupten. Die Talentförderkinder des Jahrgangs 5, die sensationell das Landesfinale erreicht hatten, belegten am Ende den 4. Platz und dürfen im nächsten Jahr vom Titel träumen.

Bei den Mädchen ist die Leistungsdichte deutlich höher und so ist das Erreichen des Landesfinals prinzipiell immer als großer Erfolg zu werten. Doch Sina, Oona, Katharina, Matou, Lucy und Pia zeigten, obwohl mit Linnea ihrer besten Spielerin beraubt, eine tolle Leistung und wurden angefeuert von den stimmgewaltigen U 18 Jungs nach toller Leistung 3ter gegen das Gymnasium Allermöhe. Der Titel ging hier an das Gymnasium Süderelbe, die in dieser Konstellation bereits bei den Vereinsmeisterschaften siegreich waren.

Angesprochene Linnea erlebte dagegen zusammen mit Louisa, Alina, Lea, Alyssa und Mila ein Wechselbad der Gefühle. Vom Trainer in die U 16 Mannschaft befördert, sollte sie mithelfen, nach 10 Jahren mal wieder ein Berlin-Ticket für eine Rissener Mädchenmannschaft zu erringen, doch die Träume der GyRi-Girls zerschellten an der Abwehrmauer des JBG.  Zuvor hatte man in einem dramatischen  Halbfinale gegen die Eliteschule des Sports bereits 10:13 im entscheidenden Tie-Break zurückgelegen und dank einer nervenstarken Energieleistung noch mit 15:13 gewonnen.  Doch im Finale waren die Energiereserven wohl leider erschöpft. Nach furiosem Start 4:0 Start lief bei den Mädels auf einmal nichts mehr zusammen und so ging der Satz letztlich verdient mit 18:25 verloren. Auch im zweiten Satz konnten die Mädchen nicht an ihre Leistungen aus den jeweils siegreichen Vor- und Zwischenrunden anknüpfen und so musste der Traum von Berlin leider begraben werden. Dies erscheint um so bitterer, als dass das JBG in der Zwischenrunde bereits geschlagen wurde.

Doch während die Mädchen ihre Tränen trockneten, spielten parallel die U 18 Jungs ihr Finale und sorgten für eine positiven Abschluss des Tages an der Eliteschule des Sport. Vor allem gegen die Angriffshärte von Kapitän und Führungsspieler Maximillian Röttger hatte das Gymnasium Grootmoor keinerlei Mittel und so werden auch Laurenz, Seymen, Paul, Linus, Jorrit, Saam und Maxi die Hamburger Farben beim Bundesfinale in Berlin vom 07.05-11.05 vertreten.

Ein großes Dankeschön geht an die Trainer Linnea, David, Tarek und Frank, die ihre Mannschaften an diesem Tag grandios gecoacht haben.

Jugend Debattiert 2019

Wie jedes Jahr wurden die vier besten Debattanten aus Jahrgang 10 und der Oberstufe ausgewählt, um im Schulfinale gegeneinander zu debattieren.

Am Donnerstag den 24.01.2019 fand das Schulfinale des Jahrgangs 10 und der Oberstufe in dem Wettbewerb Jugend Debattiert statt.

Dieses Jahr standen sich Mert (10C/ Pro 1), Dorian (S1/ Pro 2), Mascha (S1/ Contra 1) und Johannes (S4/ Contra 2) im Finale gegenüber.

Unsere diesjährige Jury bestand aus Maurice, Sediq, Carolina, Zoe und Iman. Unsere Zeitwächter waren Nora und Lisa.

Die Debattanten behandelten die Frage, ob das Einstellungsalter bei der Bundeswehr auf 18 gesetzt werden soll.

Die Debatte war sehr lebhaft. Doch trotz kleinerer Fehler in der Eröffnungsrunde  argumentierten beide Seiten danach mit sehr aktuellen Fakten und Belegen, was die Debatte umso spannender machte.

Zudem blieb das Gespräch immer lebendig und es gab keine Pausen im Debattengespräch.

Als Sieger ging Mert aus der Debatte hervor. Der Zweitplatzierte, der ebenfalls in die nächste Runde einzieht, ist Dorian.

Josephine Warken und Saskia Jäkel

MINT-Tag am Gymnasium Rissen

Am letzten Donnerstag hat das GyRi am hamburgweiten MINT-Tag teilgenommen. In den ersten beiden Stunden stellten sich die Jahrgänge 5 bis 10 der Herausforderung, aus mitgebrachten Gegenständen, Holzstäben und Bindfaden ein Mobile zu basteln. Ziel war es dabei, möglichst viele Ebenen untereinander anzuordnen und gleichzeitig die Gegenstände kreativ ins Gleichgewicht zu bringen. In den Arbeitsgruppen zeigten sich deutliche Unterschiede in den Herangehensweisen und so sorgte das Projekt für eine spannende Abwechslung im Schulalltag.

Die Oberstufe hatte anschließend die Gelegenheit, einen spannenden Vortrag über Radioaktivität in den Weltmeeren zu verfolgen. Als Experte für dieses Thema ist Dr. Hartmut Nies, ehemaliger Laborleiter des Meereslabores der Internationalen Atom Energie Behörde in Monaco und ehemaliger Laborleiter des Bundesamtes für Hydrographie und Seeschifffahrt, extra an das Gymnasium Rissen gekommen. Nach einer kurzen, theoretischen Einführung in das Thema „Radioaktivität“ wurden die Einflüsse der radioaktiven Substanzen, die vom Menschen ins Meer entsorgt wurden, anschaulich erklärt. Dabei konnte Herr Dr. Nies auf seine vielfältigen Erfahrungen aus zahlreichen Forschungsreisen zurückgreifen. Erwähnt seien an dieser Stelle Expeditionen in die sibirische Karasee, in der zahlreicher russischer Atommüll lagert, und auch eine Reise nach Fukushima Daiichi, dem Ort des japanischen Reaktorunglücks. Die Berichte von den Erlebnissen vor Ort und über die dort  gewonnenen Erkenntnisse sorgten für ein reges Interesse bei unseren Schülerinnen und Schülern, das sich auch in zahlreichen Nachfragen am Ende des Vortrages ausdrückte. An dieser Stelle möchten wir uns daher noch einmal ganz herzlich bei Herrn Dr. Nies für seinen Besuch und die damit verbundenen, spannenden Einblicke bedanken.

Sport- und Spielflohmarkt am Schulcampus Rissen

Erfolgreiche Premiere

Am Samstag, den 3.11.18, hat der erste Sport- und Spielflohmarkt am Schulcampus Rissen stattgefunden. In der neuen Aula konnte das ein oder andere Schnäppchen gefunden werden und auch die Verkäufer freuten sich über einen regen Zulauf. Nach den anstrengenden Verhandlungen konnten sich alle Beteiligten noch bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Torte vom Kuchenbuffet der 8.Klassen stärken und damit einen guten Zweck unterstützen: Der Erlös des Kuchenverkaufs diente schließlich der Mitfinanzierung der diesjährigen Skireise. So gab es an diesem Nachmittag allseits zufriedene Gesichter. An dieser Stelle sei noch einmal dem Elternrat gedankt, der die Organisation dieser netten Veranstaltung übernommen hatte, die im nächsten Jahr sicherlich wiederholt wird.

Gymnasium Rissen erneut als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

Bei einer offiziellen Ehrungsfeier des Vereins „MINT – Zukunft schaffen“ am Albert-Schweitzer Gymnasium wurde das Gymnasium Rissen bereits zum dritten Mal in Folge als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Dabei wurde die vorbildliche Einbindung der naturwissenschaftlichen Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in das Schulprogramm des GyRi herausgestellt, denn die Jury prüft anhand einer Vielzahl von Kriterien, ob eine Schule das Siegel verdient.   Im Beisein von Senator Ties Rabe erhielt unsere Schule die entsprechende Urkunde, die auch von unseren erfolgreichen Bundesfinalistinnen beim Wettbewerb „Jugend forscht“, Masha Galling und Valerie Vidal, entgegengenommen wurde. Außerdem auf dem Foto: Frau Ruhm, die als betreuende Lehrerin des Wettbewerbs „Jugend forscht“ einen großen Anteil an diesem Erfolg hat und Herr Düspohl als MINT-Koordinator des Gymnasiums Rissen.

v.l.: Thomas Michel (Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik), Prof. Dr. Hannes Federrath (Präsident der Gesellschaft für Informatik), Senator Ties Rabe, Frau Ruhm, Valerie Vidal, Masha Galling, Herr Düspohl, Peter Golinski (Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.)

 

 

 

Info-Veranstaltungen für die neue Anmelderunde 2019

In den nächsten Wochen bieten wir Kindern der vierten Klassen aus den umliegenden Grundschulen und ihren Eltern viele Gelegenheiten, unsere Schule kennen zu lernen, um die Entscheidung für die richtige weiterführende Schule zu erleichtern.

Am Mittwoch, dem 21.11.’18, findet an der Grundschule Lehmkuhlenweg ein Marktplatz der weiterführenden Schulen im Hamburger Westen statt. Dort sind unsere Schulleitung und Kollegen mit einem Info-Stand von 17.00 – 19.00 Uhr gern für Sie da.

Ende November veranstalten wir das „Gyri-Forum“, einen Informationsabend für die Eltern der Viertklässler, und zwar am Montag, dem 26. November , um 19.30 Uhr in der neuen Aula des Gymnasiums Rissen. Die Schule und ihre Schwerpunkte werden umfassend vorgestellt; im Anschluss gibt es bei adventlichem Tee und Snacks die Gelegenheit, an Info-Ständen alle individuellen Fragen zu stellen, die Ihnen als Eltern auf dem Herzen liegen.

An den Tagen nach dem Gyri-Forum bieten wir Viertklässlern nachmittags drei Schnuppertage an. Der Schnupperunterricht beginnt jeweils um 16.00 Uhr und dauert circa 60 Minuten. Am Dienstag, dem 27. November ’18, findet Schnupperunterricht in „Naturwissenschaftliches Experimentieren“  statt, am Mittwoch, dem 28. November ’18 Schnupperunterricht Englisch und am Donnerstag, dem 29. November ’18, ein Schnupperunterricht in Mathematik. Treffpunkt ist jeweils in der neuen Campus-Aula. Die Eltern der Grundschüler können ebenfalls den Unterricht anschauen, wenn sie mögen. Während die Kinder am Schnupperunterricht teilnehmen steht die Schulleitung bei Kaffee und Keksen für informelle Gespräche und Fragen der Eltern zur Verfügung. Bitte melden Sie Ihr Kind für die Schnuppertage per Anruf oder E-Mail über das Schulbüro an, damit wir uns auf die Teilnehmerzahl einstellen können.

Über diese Termine hinaus haben Sie immer Gelegenheit, mit der Schulleitung individuelle Beratungstermine zu vereinbaren, wenn Sie besonderen Beratungsbedarf für Ihr Kind haben. Frau Kölzow, die Abteilungsleiterin der Beobachtungsstufe, oder die Schulleiterin, Frau Dr. Nicklaus, stehen Ihnen gern zur Verfügung. Auch diese Termine werden über das Schulbüro vergeben.

Nach der Jahreswende bietet am Samstag, dem 12.1. 2019, von 11.00 – 14.00 Uhr der Tag der offenen Tür mit Aufführungen, Projekten, Ausstellungen und Informationen einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit.

Für unsere Talentförderung Sport in Hockey und Volleyball findet am Donnerstag, dem 17.01. 2019, von 15.00 – 17.00 Uhr ein Sichtungstraining in der Sporthalle des Gymnasiums Rissen statt. Wer in den zukünftigen fünften Klassen an der Talentförderung teilnehmen möchte, sollte möglichst zum Sichtungstraining kommen. Bitte melden Sie sich dafür direkt beim Leiter der Talentförderung Sport, Herrn Timm Dawson, unter timm.dawson@gymnasium-rissen.de, an.

Nach all diesen Terminen und Möglichkeiten freuen wir uns, wenn viele Eltern ihr Kind in der Anmeldewoche vom 4. bis 8. Februar 2019, jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr und am Freitag von 14.00 – 16.00 Uhr, bei uns für die neuen fünften Klassen anmelden. Bitte bringen Sie Ihr Kind, Ihren Personalausweis mit Hamburger Meldeadresse, die Geburtsurkunde Ihres Kindes und das letzte Zeugnis mit Kompetenzrastern zur Anmeldung mit. Termine werden nicht vergeben, Sie kommen einfach in den genannten Zeiten.

Erfahrungsbericht Pädagogischer Austauschdienst 2018

Vom 16.08.18 bis zum 15.09.18 durfte ich als Begegnungsschülerin zusammen mit der Gruppe 34 durch Deutschland reisen und möchte im Folgenden über diese Zeit berichten.

Als mich die am Gymnasium Rissen zuständige Frau Bouchard auf den Austausch ansprach, hatte ich noch nie zuvor vom PAD gehört, da ich erst seit einem Jahr auf diese Schule ging. Trotzdem gefiel mir der Gedanke, an einem so interkulturellen Projekt teilzuhaben und so nahm ich das Angebot dankend an. In einem „Webinar“ wurde ich über das Nötigste informiert und kurz darauf konnte ich mich erstmals mit unserem Reiseleiter in Verbindung setzen. Trotz dieser Vorbereitungen muss ich leider gestehen, dass ich nicht die leiseste Ahnung hatte, was mich in Bonn erwarten würde. Einzig das Wissen, dass ich mit der Begegnungsschülerin aus Wedel zusammen bis zum Hotel fahren würde, gab mir etwas Sicherheit.

Am ersten Abend, an dem sich die Gruppe erstmals zum Abendessen zusammensetzte, konnte ich leider nicht teilnehmen, weil ich mit einer starken Erkältung in Bonn eingetroffen war, wegen der ich beinahe die ersten paar Tage Zuhause geblieben wäre. Die anfänglichen Sorgen mich nicht richtig in die Gruppe einzufinden und keinen Bezug zu den Reiseleitern aufbauen zu können, blieben aber letztlich unbegründet. Schon den Tag darauf knüpfte ich die ersten Kontakte und strengte mich an, alle Namen zu lernen. Es zeigte sich sofort, dass einige Preisträger etwas schüchtern waren, aber niemand grenzte sich von der Gruppe ab und ziemlich schnell entwickelten sich die Grundlagen für Freundschaften, die sich im Laufe der Reise festigen sollten. In den paar Tagen, die wir in Bonn und Berlin verbrachten, passierten so viele Dinge, dass man schnell den Eindruck bekam, schon ewig unterwegs zu sein.

Mein persönliches Highlight in Bonn war der Internationale Abend. Bei den Vorbereitungen am Abend zuvor waren wir von einem Spektrum von verschiedenen Arten einen Auftritt zu organisieren überrumpelt worden. So hatte sich Albanien beispielsweise schon Wochen zuvor abgesprochen, während Tschechien bis wenige Stunden vor Beginn des Events noch keinen Plan hatte, was sie eigentlich machen würden. Trotzdem waren alle Vorstellungen mehr als gelungen und das Publikum tobte vor Beifall.

Auch in Berlin machten wir viele tolle Erfahrungen, wie zum Beispiel ein richtiges Fußballspiel im Olympiastadion anzugucken, und die Treffen mit den anderen Gruppen sorgten für gute Stimmung bei den Preisträgern. Wir hatten viele fesselnde Gespräche und Diskussionen über Kultur, Politik und Philosophie, haben gelacht, Insider erfunden und stundenlang gesungen.

In Hamburg ging es dann in die Gastfamilien. In einigen Fällen kam es zu Spannungen zwischen den Preisträgern und ihren Gastgebern, doch die Betroffenen gestalteten ihre Freizeit dann meist mit anderen Preisträgern zusammen, sodass auch sie den Hamburgaufenthalt als positive Erfahrung schätzen konnten. Besonders begeistert wurde vom Sport- und Theaterunterricht gesprochen, den die Schule angeboten hatte. Auch gelobt wurde, dass die Lehrer tatsächlich versuchten den Lernstoff zu vermitteln und ihn nicht nur „runterleierten“ wie es die meisten aus ihren eigenen Schulen kannten.

Besonders groß war die Freude bei der Wiedervereinigung mit dem Reiseleiter in München (bzw. bereits in Hamburg im Falle der Reiseleiterassistentin). In einer viel zu kurzen Zeitspanne von fünf Tagen rückte die Gruppe noch einmal spürbar zusammen. Wir bestiegen die Zugspitze, besichtigten die Münchener Innenstadt, bummelten durch Nürnberg, aßen typisch bayrisch und besuchten zur Freude eines autobegeisterten Preisträgers die BMW World. Am Münchenaufenthalt gefiel mir am besten der Abend im Laser-Tag, wo aus einer fröhlichen Gruppe richtige Teams wurden. Der Wetteifer um die meisten Punkte und die besten Trefferquoten, sowie die Teambesprechungen und das Überlegen von gemeinsamen Taktiken brachte ein ganz neues Gefühl mit sich, das den Gruppengeist noch mehr stärkte.

Der Abschied fiel dementsprechend schwer, schon als es noch Stunden bis zum tatsächlichen Abschied waren. Unter Tränen warfen sich die Preisträger einander in die Arme und es wurden die letzten Nummern ausgetauscht und bereits Pläne für baldige Treffen gemacht. Selbst die zurückhaltenderen Leute machten einen bekümmerten Eindruck.

Ich habe so viele wertvolle Erfahrungen gemacht, habe Neues dazugelernt und Orientierung gefunden, wo ich vorher keine hatte. Die Erinnerungen und Emotionen, die ich mit diesem Programm verbinde, sind unmöglich in Worte zu fassen. Schon vor dem Programm hatte ich nie Angst oder Bedenken dabei, andere Kulturen kennenzulernen und es hat sich in diesem Punkt auch nichts an meiner Einstellung geändert. Was sich aber sehr wohl geändert hat, ist meine Einstellung zu meiner eigenen Kultur, der deutschen Kultur. Nach diesen zwei Wochen glaube ich wieder die Verbindung zu meinen Wurzeln entdeckt zu haben, die ich lange verloren hatte.

Jeder Gedanke an das Programm und die Gruppe ist wie ein Geschenk und dafür möchte ich gerne allen Beteiligten danken! Insbesondere Benjamin Thoma und Jana-Selina Henn, die ich aus vollsten Herzen noch einmal zu treffen hoffe, Frau Bouchard, weil sie mich auf das Ganze aufmerksam gemacht hat und den Leuten hinter dem Pädagogischen Austauschdienst selbst, da sie diejenigen sind, die all das erst möglich gemacht haben. Ich würde mich in der Zukunft sehr über eine Zusammenarbeit mit Ihnen freuen!

Mit freundlichen Grüßen,

Sophia Teschner