Feierliche Einweihung der neuen Aula auf dem Schulcampus Rissen

Mit zahlreichen geladenen Gästen, darunter auch Schulsenator Ties Rabe, feierten das Gymnasium Rissen und die Stadtteilschule Rissen am Dienstag, dem 24. Januar 2017 die Eröffnung der neuen Aula auf dem Schulcampus. Claas Grot, Schulleiter der Stadtteilschule Rissen, erinnerte rückblickend an den anfänglichen Unmut vieler Rissener Bürger, hervorgerufen durch die Gründung der Stadtteilschule am Standort Rissen im Jahr 2011 und dem damit zusammenhängenden Neubau sowie dem Entstehen eines gemeinsamen Schulcampus beider Schulen. Das sei, so Grot, inzwischen glücklicherweise Geschichte. Grot lobte nicht nur den reibungslosen Ablauf des Bauprojekts, bei dem er die zuverlässige Ausführung aller baulichen Arbeiten betonte, sondern hob auch die  gelungene Kooperation mit den zuständigen Architekten hervor: „Das Architekturbüro zweitraum hat Aula und Hauptgebäude entworfen. In der Planungsphase gab es dazu zahlreiche Sitzungen, in denen die beiden Architekten vor allem zuhörten und nachfragten, was uns als Schule wichtig war und ist.“ Herausgekommen seien dabei eine Aula mit einer „wunderbaren Atmosphäre und Akustik“ sowie ein Hauptgebäude, in dem die pädagogischen Vorstellungen der Schule umgesetzt wurden und das zum Lernen einlade.
Wie Dr. Kirsten Nicklaus, Schulleiterin des Gymnasiums Rissen, in ihrer Rede betonte, sei das soziale Lernen eine wesentliche Aufgabe, der sich beide Schulen gemeinsam widmen: „Wir bilden zusammen sogenannte Prefects aus und bewerben uns als Campus um das Siegel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.“ Herzstück dieser Aktivitäten sei die Campus-Gruppe, die Kolleginnen und Kollegen beider Schulen sowie beide Schülerräte zusammenführe und damit auch institutionell eine wichtige Funktion habe. „Wir freuen uns“, so Nicklaus, „dass wir hier auf dem Gelände die Möglichkeit haben, den Campus-Gedanken Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen“. Denn Campus bedeute mehr, als dass man friedlich koexistiere; es gebe Synergieeffekte auf verschiedenen Ebenen.
Dass die Aula zukünftig nicht einzig als Mensa und Aufenthaltsort für die Kinder während der Pausen, sondern gleichsam als Begegnungsstätte und Ort des kulturellen Austauschs fungieren soll, ist der Wunsch beider Schulen. So könne laut Nicklaus der neue Campus ein Zentrum kultureller und gesellschaftlicher Aktivitäten im Stadtteil werden.