Jugend trainiert

Jugend trainiert 2017 – 4 Finals – 2 Titel:

Das Gymnasium Rissen trumpft auf beim Landesfinale Jugend trainiert für Olympia

Mit der Rekordzahl von 91 Schulmannschaften begann im November in 3 Altersklassen der Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia. Vor allem bei den jüngsten Nachwuchsvolleyballern (U 14) mussten zwei Vorrundenqualifikationen gespielt werden, ehe man sich als ein der besten 4 Mannschaften für das Landesfinale im Landesleistungszentrum am Alten Teichweg qualifiziert hatte.

Das Gymnasium Rissen konnte sich nach Abschluss der Vorrunden bei den Jungen in der Altersklasse U 18, U 16 und U 14 für das Landesfinale qualifizieren und bei den Mädchen in der U 14. So blieb lediglich die U 16 Mannschaft der Mädchen in der Qualifikation hängen.

Während bei den Jungen in den Halbfinals schnell deutlich wurde, dass die STS Fischbek-Falkenberg und das Gymnasium Rissen momentan die beherrschenden Schulen darstellen und sich jeweils im Endspiel gegenüber standen, war die Leistungsdichte bei den Mädchen doch deutlich höher.

Am Ende gewann das Gymnasium Rissen sowohl in der U 18 als auch in der U 14 ihr Finale deutlich gegen Fischbek und demonstrierte damit ihre momentane Vormachtstellung im männlichen Schulvolleyball. Besonders der Titel bei der U 18 gleichbedeutend mit dem Ticket zum Bundesfinale nach Berlin wurde gebührend besungen und mit viel Einsatz und Leidenschaft (u.a. Hechtbagger auf die Tribüne) erkämpft.

Lange Gesichter gab es bei der U 16 Jungen, die trotz intensiver Vorbereitung am Tag X leider nicht ihr Leistungsmaximum abrufen konnten und so gegen einen durchaus schlagbaren Gegner leider das Nachsehen hatten.

Tränen gab es am Ende des Tages leider auch bei den Mädchen U 14, obwohl sie unter den Augen des Landesauswahltrainers Gerd Grün, kurz zuvor eines der besten Spiele ihrer noch jungen Karriere gemacht hatten.

Im Finale traf man nach souveränem Halbfinalsieg auf die Wichern-Schule, deren Spielerinnen auf Vereinsebene kurz zuvor als WiWa bereits die Hamburger Meisterschaft gewonnen und bei der letzten deutschen Schulmeisterschaft einen überragenden 4.Platz belegt hatten.

Doch die jungen Nachwuchsvolleyballerinnen um Kapitänin Louisa Sylla ließen sich trotz 17:21 Rückstand im ersten Satz nie aus der Ruhe bringen und konnten ihn am Ende mit 26:24 für sich entscheiden.

Im 2. Satz veränderte die Wichern-Schule ihr Angriffsspiel und stellte die GyRi-Mädels vor arge Probleme, so dass der Satz mit 14:25 deutlich verloren ging. So musste die Entscheidung im 3. Satz fallen und leider gelang es den Mädels dieses Mal gerade in Blocksituationen am Netz nicht, mit der letzten Entschlossenheit zuzupacken, so dass auch dieser Satz mit 9:15 verloren ging.

Damit dies in Zukunft anders wird, plant das Gymnasium Rissen im Sommer erstmalig ein Austauschprogramm mit dem polnischen Sportinternat Ostroda, auf dem sich dann intensiv für die kommenden Meisterschaften vorbereitet werden soll.


Volleyballer vom Gymnasium Rissen belegen Platz 11 bei den Deutschen Schulmeisterschaften

Nachdem im Februar souverän der Landestitel eingefahren wurde, starteten die Volleyballer des Gymnasiums Rissen in der Woche vom 26.04.-30.04 bei den deutschen Schulmeisterschaften im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia in Berlin.

Da inzwischen mehr als die Hälfte der teilnehmenden Schulmannschaften aus Sportinternaten mit zahlreichen Auswahlspielern besteht, war das einhellige erklärte Ziel der Mannschaft um Steller Frederic Zander das Überstehen der Vorrunde. Nach intensivem Studium der Vorrundengegner (Schwerin, Essen und Eckernförde) war als Hauptkonkurrent schnell die Jungmannschule Eckernförde aus unserem Nachbarland Schleswig-Holstein ausgemacht.

Von Trainer Rasmus Abel optimal eingestellt, konnten die Volleyballer des GyRi sich schnell zu Beginn des Satzes absetzen und vor allem gegen die druckvollen Rissener Mittelangreifer Jonathan Leye und Louis Puille fanden die Vertreter Schleswig-Holsteins nie ein probates Mittel. So endeten beide Sätze mit 25:20 für die Hamburger Auswahl, die damit ihr wichtigstes Ziel, den Einzug ins Achtelfinale erreicht hatten.

Dort wartete mit dem Pierre de Coubertain Gymnasium aus Erfurt eins der vielen Sportinternate. Doch die Volleyballer des GyRi glaubten in diesem Spiel mutig an ihre Chance und zeigten ihre mit Abstand beste Turnierleistung. Waren in der Vorrunde noch diverse Schwächen in Annahme und Aufschlag zu Tage getreten, stimmten nun alle Komponenten des Volleyballspiels und beim Stand von 24:23 bot sich für die krassen Hamburger Außenseiter plötzlich die Chance zum Satzgewinn. Doch der Thüringer Diagonalangreifer, der mit Abstand der stärkste Spieler seines Teams war, wehrte diesen und einen weiteren Satzball der Rissener ab und so ging der Satz am Ende denkbar knapp mit 27:29 verloren. Im zweiten Satz bot sich das gleiche Bild. Wieder wogte der Satz lange ausgeglichen hin und her, ehe die höhere individuelle Stärke bei den Thüringer erneut den Ausschlag gab und auch der zweite Satz denkbar knapp mit 26:28 verloren ging.

Damit ging es am zweiten Turniertag um die Plätze 9-12, in der zunächst der Vertreter Sachsen-Anhalts, das Sportgymnasium Magdeburg die Aufwartung machte. Die Gründe der Niederlage gegen diesen tatsächlich schlagbaren Gegner sind schnell ausgemacht. Mangelhafte Feldverteidigung und eine unerklärliche Aufschlagschwäche sorgten nach dem starken Spiel gegen die Erfurter für ernüchterte Gesichter auf Seiten von Spielern und Trainern.

Somit bildete den Turnierabschluss das Spiel um Platz 11 gegen den Vertreter Niedersachsens aus Oldenburg. Hier zeigte sich zum Abschluss der starke Charakter der Rissener Jungs. Anders als im Spiel gegen Magdeburg wurde nun um jeden Ball erbittert gekämpft und auch die taktische Umstellung von Trainer Rasmus Abel, Jonathan Leye als Außenangreifer aufzubieten, schlug voll ein. So zeigten sich die Rissener im Angriff deutlich variabeler und vor allem Jonathan Leye, aber auch Moritz Güldener und Frederic Zander boten zum Turnierabschluss noch einmal eine sehr starke Leistung. Damit stand mit Platz 11 am Ende ein mehr als respektables Ergebnis für die Rissener Jungs zu Buche, die alle nordwestdeutschen Bundesländer (Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein) erfolgreich hinter sich gelassen haben und dies auf der großen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling Halle ausgiebig zu feiern verstanden.

Mannschaft Gyri Bundesfinale Berlin

obere Reihe: Jonathan Leye, Louis Puille, Moritz Güldner, Max Kubicek, Enno Unkenholz, Nils Scholle,

untere Reihe: Iman Modaressi, Julian Czerney, Frederic Zander, Janik Hamann


Junge Rissener Beachvolleyballer werden 13. beim Bundesfinale in Berlin.

Jedes Jahr treten beim „Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin die 16 besten Schulmannschaften Deutschlands, repräsentiert durch die jeweiligen Sieger der einzelnen Bundesländer, gegeneinander an, um am Ende die beste Schulmannschaft Deutschlands zu küren.Berlin2014_3

Nach zahlreichen Auftritten in der Halle war das Gymnasium Rissen nun erstmalig auch in der immer noch jungen Trendsportart Beachvolleyball in Berlin vertreten. In diesem Wettbewerb treten jeweils ein Jungs, ein Mädchen und ein Mixedteam als Mannschaft parallel gegeneinander an, so dass man zwei von drei Spielen gewinnen muss, um am Ende eine gegnerische Mannschaft zu schlagen. Als junge Beachvolleyballer des GyRi vertraten Oliver Back, Mara Kettner, Joschua Gosche, Katharina Sarwari, John Hahn, Emilia Grigoryan, Eugen Grishchenko und Marie Peters (s. Foto von links nach rechts) die Hamburger Landesfarben.

Da erfahrungsgemäß die vorderen Plätze von der übermächtigen Konkurrenz aus Sportgymnasien und Landesleistungszentren belegt werden, ist bereits die Teilnahme am Bundesfinale als großer Erfolg für das Gymnasium Rissen und Beleg für die erfolgreiche Kooperation mit dem Rissener SV zu werten. So reichte es in der Vorrunde trotz guter Leistungen gegen die Vertreter Bremens, Nordrhein-Westfalens und Mecklenburg-Vorpommern leider nicht zu einem Sieg, so dass in der zweiten Turnierhälfte die Vertreter Niedersachsens, Rheinland-Pfalz und des Saarlandes auf die Mannschaft von Trainer Timm Dawson warteten.

Berlin2014_1

Hier zeigte sich, dass die geschlossene Mannschaftsleistung der Schüssel zum Sieg ist. So wuchs gegen Niedersachsen das Jungenteam um Eugen Grishchenko und Joschua Gosche über sich hinaus und holte nach überragender Leistung gegen die starke Jungenmannschaft Niedersachsens den entscheidenden zweiten Punkt, nachdem bereits Marie Peters und Emilia Grigoryan ihr Match für sich entschieden hatten. Gegen Rheinland-Pfalz wuchs dann Katharina Sarwari, (obwohl das Küken im Team trotzdem schon im Mixedteam gesetzt), über sich hinaus und konnte an der Seite von Oliver Back in einem hochdramatischen Match den entscheidenden 2 Punkt holen. Wiederum holte hier das Mädchenteam den ersten Punkt.

Berlin2014_2

Im abschließenden Match gegen das Saarland waren die Jungen und wiederum das Mixedteam siegreich, so dass alle drei Spiele in der zweiten Turnierhälfte gewonnen werden konnten und unterm Strich ein guter 13. Platz für das Gymnasium Rissen zu Buche stand.

Ein Ergebnis, das die Beachvolleyballer mit Musik und guter Laune spätabends an der Spree zu feiern verstanden.


Erfolgreiche Leichtathletik-Regionalmeisterschaften der Schulen für das GyRi

 Am Mittwoch, den 18.06.2014, fanden in Hamburg-Lurup die Leichtathletik-Regionalmeisterschaften statt. Auch Mirja und Torben Thal vom Gymnasium Rissen haben sich hierhin auf den Weg gemacht. Beide sind im 800 m-Lauf angetreten. Nach langem Warten (leider sind die 800 m- Läufe immer am Ende der Veranstaltung) ging es für Mirja als Erste los. Sie startete mit dem Jahrgang 2001-Mädchen und 2003-Jungs. Bereits nach den ersten 100 m konnte sie sich deutlich absetzen. Diesen Abstand vergrößerte sie kontinuierlich und erreichte als Erste in einer Zeit von 2:35 Min. das Ziel.

Torben musste leider noch ein wenig länger auf seinen Start warten. Somit war die Aufwärmphase unter Spannung gehalten. Dann ging es auch für ihn endlich los. Hier waren einige Jungs im Jahrgang 1999 gemeldet, so dass diese gemeinsam in einem Lauf waren.  Nach einem schnellen Start mit Führung  wurde er dann aber zwischenzeitlich von einem Schüler überholt. Der Ehrgeiz hat ihn dann jedoch gepackt und in einem spannenden Rennen konnte er zum Ende hin die Führung wieder übernehmen. Mit einer Zeit von 2:19 Min. lief er als Erster ins Ziel.

Nun dürfen sich beide auf die Hamburger-Leichtathletik-Meisterschaft am 03.09.2014 in der Jahnkampfbahn freuen, wo sie sich mit weiteren qualifizierten Schülerinnen und Schülern aus ganz Hamburg messen können.

 Wir wünschen beiden hierfür viel Erfolg!

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Unsere Volleyballer wollen wieder nach Berlin

Am 19. Februar 2014  ist es soweit, dann steht der erste Höhepunkt des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia an. Seit nun schon 4 Jahren fährt das Gymnasium Rissen immer mit mindestens einer Mannschaft zum Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Berlin und auch in diesem Jahr konnten sich wieder 3 Mannschaften für das große Landesfinale, der jeweils vier besten Hamburger Schulmannschaften qualifizieren.

Mannschaftsfoto U 18,klein

in Rückblick auf die Vorrunden
Gymnasium Rissen U 18 männlich:
Stirnrunzelnd wird das Tape am Daumen der linken Hand betrachtet, welches den immer währenden sportlichen Spruch des „no pain, no gain“ auf eindrucksvolle Weise illustriert. Doch für Joschua Gosche hieß es Zähne zusammenbeißen, denn schließlich sind Kapselverletzungen an der Hand zwar schmerzhaft, doch wer wie er um den Reiz weiß, sich eine Woche mit den besten Schulmannschaften Deutschlands zu messen, der beißt als Steller schon einmal auf die Zähne, um seinen Angreifern die dringend benötigten Bälle für den Titel zu servieren. Denn nichts anderes als das vierte Berlinticket in Folge ist für ihn und seine Mannschaft, in der vor allem Auswahlspieler Leonard Hornef heraussticht, das erklärte Ziel. Auf dem Weg dorthin mussten seit November einige Vorrunden überstanden werden, in denen z.T. bereits unangenehme Gegner, wie das Gymnasium Heidberg als Partnerschule des Leistungssports aus dem Weg geräumt wurden. Doch die jungen Männer des Gymnasiums Rissen wissen inzwischen mit ihrer Favoritenrolle umzugehen, sind sie doch seit nun schon 3 Jahren auf Schulebene unbesiegt und alles andere als das vierte Berlinticket in Folge wäre für diese Mannschaft eine klare Niederlage. Doch nach Abschluss der Vorrunden ist nun klar, dass im Halbfinale mit dem Gymnasium Finkenwerder zunächst ein alter Bekannter wartet, der nicht zu unterschätzen sein dürfte und den Volleyballern des Gymnasiums Rissen auf der Hamburger U 18 Meisterschaft der Vereine gerade erst eine schmerzliche Niederlage beigebracht hat.

Digaonalangriff von John,klein

Gymnasium Rissen U 16 männlich:
Hier starteten ursprünglich zwei Mannschaften für das Gymnasium Rissen, von denen sich eine Mannschaft auf der im Januar am Gymnasium Rissen ausgetragenen Vorrunde souverän als Gruppenerster für das Landesfinale qualifizieren konnte. Die Mannschaft, die vor allem von den drei Talenten Louis Puille, Max Kubicek und Jonathan Leye getragen wird, macht sich nach den eindrucksvollen Leistungen in der Vorrunde berechtigte Hoffnungen auf ihren ersten Landestitel. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Knöchelverletzung von Jonathan bis zum Landesfinale ausgeheilt ist, da sein Ausfall sicherlich eine erhebliche Schwächung für das Team bedeuten könnte.

Sprungaufschlag von Leo,klein

Gymnasium Rissen U 16 weiblich:
Nicht ganz so rosig sind die Aussichten für die weiblichen Nachwuchsvolleyballerinnen des Gymnasiums, die sich in der Vorrunde zwar lediglich dem Johannes-Brahms Gymnasium geschlagen geben mussten, nun aber im Halbfinale bereits auf den alten Rivalen, das Gymnasium Heidberg treffen werden, das in der weiblichen Konkurrenz traditionell sehr stark ist und in jedem Jahr mindestens mit einer Mannschaft nach Berlin fährt. Doch vielleicht liegt den jungen Damen um Katharina Sarwari ja die Außenseiterrolle und sie können unbeschwert für eine Überraschung sorgen. Angesichts der Tatsache, dass ein Großteil der Mannschaft im nächsten Jahr noch in dieser Altersklasse spielen kann, ist die Qualifikation für das Landesfinale in jedem Fall bereits als Erfolg zu werten.

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Der Konkurrenz davongelaufen –  Hamburger Meisterschaften Leichtathletik 2013

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr zog es am 21. August 2013 wieder eine Reihe von jungen Leichtathleten des Gymnasiums Rissen in Richtung  Tartanbahn und Sprunggrube um sich zunächst bei den Bezirksmeisterschaften Altona und Eimsbüttel für die Hamburgische Meisterschaft zu qualifizieren. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen erzielten unsere Leichtathleten eine Vielzahl von guten Leistungen von denen besonders Mirja und Thorben Thalsowie Lasse Römling und Tom Heinrich herausstachen.

Wie es sich für eine Geschwisterpaar gehört, waren sowohl Mirja als Thorben auf der doppelten Stadionrunde nicht zu schlagen und siegten nach 800m jeweils in der Zeit von 2:45min (Mirja) und 2:25min (Thorben).  Ebenfalls zu überzeugen wusste Tom Heinrich, der mit guten 1,55m im Hochsprung den 3.Platz belegte und sich zudem mit der Höhe für die Hamburger Meisterschaften qualifizieren konnte.

Den erfolgreichen Schlusspunkt setze dann Finn Römling, der erst mit sehr guten 4m im Weitsprung den Sieg bei den unter 12jährigen holte und dann anschließend nur knapp das Finale über die 75m verlor und somit in zwei Disziplinen für die Hamburger Meisterschaften qualifiziert war.

Diese Hamburger Meisterschaften folgten direkt in der nächsten Woche und die Konkurrenz war natürlich ungleich höher. So musste Finn im Vorlauf leider die Segel streichen.  Erneut auftrumpfen, konnten jedoch Mirja und Thorben, die auch Stadtweit zu besten Mittelstreckenläufern gehören. Während es für Thorben dank eines guten Finish zum 3.Platz reichte, zeigte Mirja der Konkurrenz wie schon in der Vorwoche lediglich die Hacken und siegte nach großartigem Schlussspurt in sehr guten 2:39min.

Damit konnte das GyRi auch in diesem Jahr wieder einen Hamburger Meister stellen! Herzlichen Glückwunsch!!! 

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Beachvolleyball am GyRi

 

 

Gymnasium Rissen scheitert kurz vor Berlin
Die diesjährige JtfO-Endrunde Beachvolleyball fand am 04.06.2013 im  Beachcenter Alter Teichweg statt. Nachdem das Wetter in den Vorrunden noch wechselhaft war, gab es am Endspieltag perfektes Beachvolleyball-Wetter.

Einzig in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 96 – 99) fährt der Landessieger im September zum Bundesfinale nach Berlin. Hier haben die Ausrichter deshalb auch die Regelung aus Berlin umgesetzt, dass jeder Betreuer vor dem Spiel seine 3 Teams (Mädchen, Mixed und Jungen) schriftlich nominieren muss.

Das 1. Halbfinale konnte das Gymnasium Rissen  deutlich mit 3:0 gewinnen.

Im zweiten Halbfinale kam es zum Duell zwischen dem Gymnasium Heidberg und der Stadtteilschule Alter Teichweg. Beide Schulen haben mehrere Hamburger Auswahlspieler in ihren Reihen. So kam es zu einem ausgeglichenen Spiel, am Ende setzte sich das Gymnasium Heidberg knapp mit 2:1 durch.

So kam es im Finale zum Aufeinandertreffen des Titelverteidigers mit dem letztjährigen WK III Sieger Gymnasium Rissen. Bei den Jungen und Mädchen gab es jeweils 2:0-Siege, so musste die Entscheidung im Mixed-Spiel fallen. Angefeuert von ihren Mannschaftskameraden kamen dabei Leo und Becci nach Verlust des 1. Satzes zurück und konnten nach einer starken Leistungssteigerung den zweiten Satz gewinnen.

Doch im dritten Satz setzten sich die beiden Heidberger knapp durch und sorgten so für enttäuschte Gesichter auf Seiten des Gymnasiums Rissen.

Bei der Siegerehrung wurde dennoch zu Recht von dem spannendsten und hochklassigsten Finale seit langem gesprochen.

In der Wettkampfklasse III (Jahrgang 98 und jünger) hatten insgesamt 10 Teams gemeldet, deshalb qualifizierten sich 6 Teams für die Endrunde. Zuerst wurden zwei 3er-Gruppen die Halbfinalisten ermittelt. In den Halbfinals setzten sich die beiden Teams aus der ersten Gruppe durch: Während das Johannes-Brahms-Gymnasium deutlich gegen das Gymnasium Grootmoor gewinnen konnte, gab ein knappes 2:1 für das Gymnasium Rissen gegen die Julius-Leber-Schule.

So kam es im Finale zur Neuauflage des Gruppenspiels. In der Vorrunde konnten die Bramfelder noch recht deutlich mit 3:0 gewinnen. Im Finale konnten Jonathan und Diego aus Rissen jedoch den Spieß umdrehen und ihr Spiel mit 2:0 gewinnen. Da die Rissener-Mädchen 0:2 verloren, musste auch hier die Entscheidung im Mixed-Spiel fallen.

Vor über 50 Zuschauern ging es in den dritten Satz, hier konnte sich das Team vom JBG mit 14:8 absetzen. Aber eine Rissener Aufschlagserie startete die Aufholjagd bis zum 13:14. In einem dramatischen letzten Ballwechsel flog ein von den Rissenern gebaggerter Ball nur wenige Zentimeter hinter der Grundlinie ins Aus: Damit war der Titel für Katharina, Lea, Marie, Mara, Jonathan, Diego, Malte und Jon denkbar unglücklich und knapp verloren.

Damit blieb beiden Rissener Teams in diesem Jahr nur die Vizemeisterschaft, die jedoch den Hunger auf zukünftige Erfolge noch einmal deutlich gesteigert haben dürfte.
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Alle guten Dinge sind 3

Volleyballer des Gymnasiums Rissen fahren zum dritten Mal in Folge nach Berlin

Jedes Jahr werden in insgesamt 4 Wettkampfklassen die besten Schulmannschaften Hamburgs ermittelt und das GyRi könnte sich in diesem Jahr erstmalig mit allen vier Mannschaften für die Landesfinals qualifizieren.

Den Anfang machten dabei die favorisierten Jungen in der Wettkampfklasse II (JG 96-97) um Auswahlspieler Leonard Hornef, die dank ihrer souveränen Vorrundenleistungen im Halbfinale zunächst auf einen schwächeren Gegner hoffen durften und folgerichtig ihr Halbfinale gegen die Stadtteilschule Julius Leber ohne große Mühe gewinnen konnten. So wartete im Finale das Gymnasium Buckhorn, die sich bereits im letzten Jahr als äußerst unangenehmer Finalgegner herausgestellt hatten. Doch aus einer soliden Annahme heraus gelang den von Joshua Gosche schön variabel eingesetzten Angreifern des GyRi schnell eine komfortable Führung, so dass beim Stand von 23:14 der Satz eigentlich schon eingetütet schien. Doch plötzlich versagten sowohl Annahme als auch Angriff auf ganzer Linie und der Vorsprung schmolz Punkt um Punkt bis es auf einmal 23:23 stand und der sicher geglaubte Satz ernsthaft in Gefahr geriet. In solchen Momenten lastet der Druck dann auf den Führungsspielern einer Mannschaft und als ein solcher zeichnete sich Leo im entscheidenden Moment aus. Dank der endlich wieder sauber arbeiteten Feldverteidigung versenkte er beide nachfolgenden Angriffe im gegnerischen Feld und sorgte so für den Gewinn des ersten Satzes. Davon beflügelt gelang ein überzeugender Start in den zweiten Satz und jetzt geriet die solide Führung auch nicht mehr in Gefahr, so dass die erste Mannschaft des GyRi gleich und nun schon zum dritten Mal in Folge erneut den Satz anstimmen konnte: „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin.“

Volleyballnetz mit bildern 1

 

Eine wesentlich schwierigere Ausgangsposition hatten die anderen drei Mannschaften des GyRi, die sich in ihren Vorrundengruppen letztlich jeweils knapp als zweite Mannschaft für die Landesfinals qualifizieren konnten und somit in ihren Halbfinals auf den Sieger der anderen Vorrundengruppen trafen. Doch beflügelt von dem Sieg der Jungen, die sie bereits lautstark angefeuert hatten, konnten sowohl die Jungen der Wettkampfklasse III (Jg. 98-99) als auch die Mädchen der Wettkampfklasse IV (Jg.00-01) ihre Halbfinals mit tollen Leistungen gewinnen und griffen so ebenfalls nach der Landeskrone. Lediglich das Mädchenteam traf mit dem Gymnasium Heidberg auf einen übermächtigen Gegner und musste sich mit dem kleinen Finale begnügen.

Volleyballnetz mit Bildern 2

 

Im Finale der Wettkampfklasse IV wartete dann ebenfalls das Gymnasium Heidberg auf die Mädchenmannschaft um Kapitänin Katharina Sawari. Doch obwohl die Mädchen beide Sätze lange Zeit ausgeglichen gestalten konnten, setzte sich die Partnerschule des Leistungssports am Ende doch verdient durch, so dass die Mädchen sich mit dem zweiten Platz in ihrer Altersklasse zufrieden geben musste.

Was blieb war der Showdown bei den Jungen in der Wettkampfklasse III, wo die Mannschaft um Kapitän Malte Konrad auf das Gymnasium Finkenwerder traf. Finkenwerder war dabei der eindeutigen Favorit hatten sie doch bis jetzt in allen Aufeinandertreffen sowohl auf Verbands- als auch Schulebene bis jetzt alle Vergleich gewonnen. Doch man merkte den Jungen deutlich an, dass sie dieses Mal alles daran setzen wollten, den Spieß umzudrehen. So entwickelte sich eine für die Altersklasse hochklassige Begegnung, in der die Rissener Jungen, angefeuert von einer frenetischen Bank, alles daran setzten, ihr Ticket nach Berlin zu erobern. So wogte der erste Satz lange hin und her, ehe beim Stand von 23:23 die Crunch-Time begann und anders als bei den großen Jungen diesmal der Gegner das bessere Ende für sich hatte. So ging der erste Satz 25:23 verloren und mit der Sicherheit des gewonnenen ersten Satzes konnte Finkenwerder ihre technische Überlegenheit im zweiten Satz voll ausspielen und sich letztlich dann doch überzeugend durchsetzen.

Volleyballnetz mit Bildern 3

So endete ein langer Tag in den Unihallen am Turmweg und am Ende standen  nach teilweise hochklassigen Leistungen der Nachwuchsvolleyballer des Gymnasiums Rissen wieder 1 Meisterschaft und 2 Vizemeisterschaften zu Buche. Eine Bilanz, die sonst nur  Partnerschulen des Leistungssports aufzuweisen haben und die dem hohen Engagement der Trainer des RSV und den Lehrern des GyRi geschuldet ist.

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Gymnasium Rissen qualifiziert sich im Volleyball mit allen Mannschaften fürs Landesfinale 2013

Katharina, Emilia, Malte und Leo haben am 20. Februar einiges vor. Denn sie sind die Kapitäne der vier Mannschaften, die sich in ihren Altersklassen im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympiadie Landeskrone im Volleyball aufsetzen wollen, um anschließend beim großen Bundesfinale im Mai in Berlin die Hamburger Landesfarben zu repräsentieren.

Vor allem Katharinas (Altersklasse 2000-2002) und Emilias Mannschaft (98-99) setzten sich in teilweise hoch spannenden Vorrundenduellen letztlich knapp gegen ihre Gegnerinnen durch und hoffen nun auf den großen Coup beim Finale in den Unihallen am Dammtor.

Souverän präsentierte sich dagegen die Mannschaft um Leo Hornef, die in der Altersklasse (96-97) alle Qualifikationsspiele überzeugend gewann und deren erklärtes Ziel es ist, erneut nach Berlin zu fahren.

Leo im Angriff[1]

 

Derart breit aufgestellt beim Landesfinale der besten Schulmannschaften Hamburgs, ist sonst nur noch das Gymnasium Heidberg, welches jedoch als Partnerschule des Leistungssports über ganz andere Möglichkeiten verfügt. Dennoch zeigt sich, dass die Talentförderung des GyRi zusammen mit dem RSV nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ auf einem beachtlichen Fundament steht, wenn alle Mannschaften des GyRi es schaffen, sich durch die seit November andauernden Vorrunden zu spielen.

Angesichts dieser Erfolge ist es nur folgerichtig, dass das Gymnasium Rissen sich entschlossen hat, die Talentförderung auszuweiten und zum neuen Schuljahr plant, in Kooperation mit dem THK Rissen und dem RSV, in den Sportarten Hockey und Volleyball bereits in der 5. Klasse Talentfördergruppen einzurichten.

Das im November stattgefundene Sichtungstraining am Gymnasium Rissen lässt zumindest vermuten, dass bereits eine Vielzahl sportlicher Talente in Rissen in den Startlöchern steht.

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Jugend trainiert für Olympia 2012–Fußball WK III (Jg.1994-96)

Denkbar knapp scheiterte das Oberstufen-Team des Gymnasiums Rissen in der Vorrunde bei Jugend trainiert für Olympia.

In einem kampfbetonten Auftaktspiel gegen das benachbarte Gymnasium Othmarschen musste sich die Rissener Mannschaft nur durch einen Kunstschuss – eine Ecke wurde unhaltbar direkt verwandelt – geschlagen geben.
Die Niederlage gegen den späteren Gruppensieger war zugegebenermaßen jedoch nicht ganz unverdient. Nach dieser kleinen Hypothek aus dem ersten Spiel, ging es im zweiten Spiel bereits um Alles.

Die Rissener fanden unter diesem Druck hervorragend ins Spiel und gingen durch Ben Mayer in Führung. Kleine Unachtsamkeiten im Passspiel und der Kommunikation machten es den flinken und technisch starken Gegnern der StS am Hafen dann aber zu leicht – plötzlich stand es 1:3.
Ein beeindruckendes Solo von Janni Dehne über den halben Platz mit einem klasse Abschluss machte die ganze Sache dann noch einmal spannend. Das 2:3 sorgte für eine turbulente Schlussphase, die jedoch nicht mit dem dritten Treffer für das GyRi belohnt wurde. Schade!
Das letzte Spiel wurde dann durch Treffer von Ben Mayer (2), Hendrik Link und Luca Brüning standesgemäß mit 4:1 gegen die StS Bahrenfeld gewonnen – ein versöhnlicher Abschluss für das unglücklich ausgeschiedene Team des
Gymnasiums Rissen.

Fußball[1]

Das Rissener Team:

h.v.l.: Hendrik Link, Ben Mayer, Paul Brauer, Luca Brüning, Nickels Keil, Mats Tiessen, Lukas Goesmann

v.v.l.: Kester Bischoff, Janni Dehne, Malte Neumann, Johann Oltrogge, Lino Wizany, Nico Becker

Landesmeisterschaft Beachvolleyball 2012

Nicht auf Sand gebaut:
Gymnasium Rissen setzt sich auch im Beachvolleyball die Landeskrone auf:

Ab Mai beginnt traditionell die Beachvolleyballzeit und so baggern und pritschen die jungen Nachwuchsvolleyballer des Gymnasiums Rissen seit kurzem nicht mehr in der Halle, sondern erproben seit Mai wieder Beachtechniken, wie den Cobra-Shot oder den Cut auf der Beachanlage des ATSV in Wittenbergen.

Nachdem sogar ein 10 tägiges Trainingslager unter der Leitung des RSV Trainers Sascha Schmidt in Italien stattgefunden hatte, war klar, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rissen beim Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia einiges ausrechneten. Zumal die Jungen ja bereits im Februar in der Halle den Landesmeistertitel errungen hatten und so im Mai beim großen Bundesfinale in Berlin gegen die Leistungsportschulen aus Berlin oder Schwerin antreten durften.

Beim Beachvolleyball sind die Voraussetzungen jedoch ein wenig anders. Hier treten jeweils ein Jungen-, ein Mädchen- und ein Mixedteam im 2:2 gegen eine gegnerische Schule an, so dass man für einen Sieg zwei von drei Spielen gewinnen muss. Demzufolge reicht es für eine Schule nicht nur gute männliche oder weibliche Nachwuchsvolleyballer zu haben, sondern auf eine möglichst breite Jugendarbeit bauen zu können. Die größte Bedeutung kommt dabei naturgemäß dem Mixed-Team zu, da hier häufig die stärksten Spieler gegeneinander antreten.

Für das diesjährige Landesfinale konnten sich insgesamt 5 Teams qualifizieren, die dann im Modus jeder gegen jeden, den Sieger ermittelten. Dabei gelang es dem Team um Emilia, Charly, Marie, Anna, Olli, Aaron, David und Joshua alle Spiele denkbar knapp mit 2:1 zu gewinnen, wobei vor allem die makellose Bilanz von Charly und Olli mit 4 Siegen im Mixed den Erfolg sicherstellte. Damit wandert nun zum ersten Mal ein Landesmeistertitel im Beachvolleyball nach Rissen und die Hoffnungen sind groß sich im nächsten Jahr auch im Beachvolleyball erstmalig für Berlin zu qualifizieren, denn anders als in der Halle werden hier nur für die ältere Wettkampfklasse Tickets nach Berlin vergeben.

Beachvolleyball JtfO 2012 (1)

 Gymnasium Rissen: Jugend trainiert für Olympia, 2012 
Am 23. Februar war es wieder soweit! Dann wurden für Deutschlands Nachwuchssportler die heiß ersehnten Tickets nach Berlin im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia vergeben. 
Das Gymnasium Rissen trat in diesem Jahr im Volleyball mit insgesamt 4 Mannschaften an und konnte sich, nach teilweise sehr überzeugenden Leistungen, mit 3 Mannschaften für das Landesfinale in den „Unihallen“ am Dammtor qualifizieren.

Die Volleyballmannschft des GyRi gewinnt das Ticket nach Berlin zum großen

Bundesfinale im Mai. Herzlichen Glückwunsch!

Volleyball HH-Meisterschaft 2 Volleyball HH-Meisterschaft 3 Jugend trainiert..., 2012, 2

Rapido – Wer ist der schnellste Rissener 5.Klässler

Ann-Sofie ist zufrieden. Soeben hat sie sich an die Spitze der schulinternen Konkurrenz gesetzt und kann darauf hoffen, den inoffiziellen Titel schnellste Rissener 5. Klässerin einzuheimsen.

Diese Hoffnungen hat auch Jordan, der momentan die Liste der Jungen anführt. Beide sind zwei von in diesem Jahr insgesamt 3000 Schülern die bei RAPIDO, dem größten Sprintwettbewerb für Hamburgs Schulen teilnehmen werden.

Wie bei echten Profis werden hier zwei Lichtschranken aufgebaut, die nach einem fliegenden Start die Zeit auf einer Strecke von 30m messen.

Doch nicht allein die persönliche Bestzeit ist es die zählt, der Hamburger Leichtathletikverband ehrt auch die schnellste 5. Klasse Hamburgs, so dass sich die Schüler lautstark anfeuern und jede noch so kleine Verbesserung, die Mitgliedern einer Klasse bei einem der insgesamt zwei Sprints gelingt, wird enthusiastisch gefeiert.

Am Ende hat es für Ann-Sofie gereicht, mit einer Zeit von 4,52s auf 30m hat sie sogar die Hoffnung, dass Halbfinale der besten 20 Teilnehmerinnen am 21. September in der Jahnkampfbahn zu erreichen. Bei Jordan reicht es jedoch nicht ganz. In der letzten Klasse wird er noch von Lasse um die Winzigkeit von 2 Hunderstel überflügelt. Doch die Trauer ist nur kurz. Schließlich reichte seine Zeit im letzten Jahr für die Teilnahme am Halbfinale der besten 20 Schüler.

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„Ein Team“ – mannschaftliche Geschlossenheit führt nach Berlin

Nach erfolgreicher Bewerbung um die Ausrichtung des Landesfinales führte der Weg zum Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia in Berlin in diesem Jahr zum ersten Mal über das Gymnasium Rissen.

 So kamen am vergangenen Mittwoch (16. Februar 2011) über 200 Nachwuchsvolleyballer aus ganz Hamburg am GyRi zu dem Zweck zusammen, die Schulmannschaften Hamburgs zu ermitteln, die beim kommenden Bundesfinale im Mai in Berlin unter den Augen der Nachwuchsbundestrainer die hamburgischen Landesfarben vertreten werden.

Dabei gelang der erst im Sommer neu gegründeten Jungenmannschaft des Gymnasiums Rissen der sensationelle Gewinn der Hamburger Meisterschaft, die gleichbedeutend ist mit dem Ticket nach Berlin. Unter dem in einer Mannschaftssitzung ersonnenen Wahlspruch „Ein Team“ war man eigentlich mit dem Ziel angetreten, Erfahrungen zu sammeln. Doch der großen mannschaftlichen Geschlossenheit und dem klaren Ziel „Berlin“ vor Augen konnte, nach dem bereits überraschenden Finaleinzug, auch der letztjährige Titelträger, das „Heinrich-Heine Gymnasium“, nichts entgegensetzen. So hieß es unter dem Jubel zahlreicher Mitschüler plötzlich „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin“.

Gesangsbereit waren auch die jungen Damen des Gymnasiums Rissen, die durch Losentscheid in der gleichen Altersklasse wie die Jungen, in ihrem Halbfinale auf das Gymnasium Süderelbe trafen. Dieses Spiel gegen eine Mannschaft, die nahezu identisch mit der war, die vor einigen Wochen auf Verbandsebene die Hamburger Meisterschaften gewonnen hatte, sollte sich als vorweggenommenes Finale und Werbung für den Volleyballsport entpuppen. Dabei gelang dem Gymnasium Süderelbe in einem von Nervosität auf beiden Seiten gekennzeichneten ersten Satz der bessere Start, der trotz einer Aufholjagd der Rissener Schülerinnen mit 25:23 an den Kontrahenten ging.

Auch hier angefeuert von zahlreichen Mitschülern gelang es den Rissener Mädels im zweiten Satz jedoch, dank druckvoller Angriffe von Franziska Eurich und Rebecca Vogel, den Spieß umzudrehen und so einen dritten Satz zu erzwingen. Dieser wogte lange hin und her ehe beim Stand von 13:13 der Aufschlag wieder auf die Seite des Gymnasiums Süderelbe wechselte und dank zweier überragend geschlagener Sprungaufschläge des Gegners auch zum Sieg führte.

Die Enttäuschung ein langes Jahr harter Trainingsarbeit nicht mit einem Sieg und dem nahezu sicheren Ticket nach Berlin krönen zu können, war den jungen Damen natürlich anzusehen, doch es spricht für dieses Team, dass sie trotz der Enttäuschung nicht nachließen und im abschließenden Spiel um Platz 3 den ewigen Kontrahenten, das Gymnasium Heidberg, souverän in die Schranken verwiesen.

Damit trägt das vor anderthalb Jahren gegründete Kooperationsmodell zwischen dem Gymnasium Rissen und dem Volleyballverein des RSV erneut Früchte und es zeigt, dass das GyRi sich im Volleyball inzwischen auch vor den führenden Hamburger Sportschulen nicht zu verstecken braucht.

Volleyball_jt2011

v.l.n.r Anton, Joshua, Frederik, David, Aaron, Hr. Dawson, Linus, Leon, Felix, Oliver, John

Gymnasium Rissen schlägt Eliteschule des Sports und fährt nach Berlin (2010)

Bevor einer Schule die Ehre zuteil wird, im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia das eigene Bundesland als eine der besten 16 Schulmannschaften Deutschlands in Berlin zu vertreten, gilt es, die Konkurrenz im eigenen Bundesland hinter sich zu lassen.

Dabei gelang dem Gymnasium Rissen beim diesjährigen Landesfinale Ende Februar die Sensation, sich gegen das favorisierte Gymnasium Heidberg durchzusetzen.

Nach einer souverän überstandenen Vorrunde und einem überlegenden Sieg im Halbfinale gegen das Gymnasium Ohmoor wartete wie im letzten Jahr die Eliteschule des Sports, das Gymnasium Heidberg, auf die jungen Damen des Gymnasiums Rissen.

Auch in diesem Jahr waren die Vorzeichen klar verteilt. Auf der einen Seite der Abonnementsieger Gymnasium Heidberg, der sogar eine Spielerin mit Bundesligaerfahrung in seinen Reihen wusste, und auf der anderen Seite, die 15-17jährigen jungen Damen vom Gymnasium Rissen, die sich, gestützt auf die gute Jugendarbeit des RSV, zumindest Außenseiterchancen ausrechneten.

Dass diese Hoffnungen nicht unberechtigt waren, zeigte sich bereits im ersten Satz, den die Mannschaft dank druckvoller Aufschläge und variabler Angriffschläge für sich entscheiden konnte.

Auch der zweite Satz konnte lange offen gehalten werden, ehe sich der Favorit, dank der härteren Durchschlagskraft im Angriff durchsetzte. So musste der alles entscheidende dritte Satz die Entscheidung bringen. Das Ziel „Berlin“ vor Augen und entschlossen an ihre Chance glaubend, konnte die Mannschaft des Gymnasiums Rissen dann die Sensation perfekt machen und sich gegen das Gymnasium Heidberg mit 15:13 durchsetzen.

Damit vertreten Ellen und Jenny Fleischmann, Linda Wassill, Lotta Jacobshagen, Merle Hähne, Alexandra Behrends und Hannah Sarwari im Mai diesen Jahres das Bundesland Hamburg, wenn es darum geht, die beste Schulmannschaft Deutschlands zu ermitteln.

Damit es auch in Zukunft gelingen kann, Mannschaften wie dem Gymnasium Heidberg Paroli zu bieten, hat das Gymnasium Rissen in diesem Jahr eine Kooperation mit der Volleyballsparte des RSV geschlossen. Die in diesem Zusammenhang entstandene „Volleyballklasse“ am Gymnasium Rissen konnte sich in der Altersklasse der 13-15jährigen ebenfalls für das Finale qualifizieren, musste sich dort jedoch dem Gymnasium Heidberg geschlagen geben.

Vielleicht gelingt es dieser Mannschaft jedoch im nächsten Jahr, der Eliteschule des Sports ein Bein zu stellen und die Reise nach Berlin anzutreten.

(Timm Dawson / Gymnasium Rissen)

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