Hausordnung

Hausordnung, 27.5. 2013

Präambel

Das Zusammenleben in der Schule erfordert, dass alle gegenseitig aufeinander Rücksicht nehmen. Diese Hausordnung hat das Ziel, die wichtigsten Grundsätze in der Schule festzulegen, damit sich jeder Einzelne hier wohlfühlen kann.

Gesetzliche Vorschriften, behördliche Regelungen und Anordnungen der Schule* (vgl. Anl. „Umgang mit dem Problem des Alkoholmissbrauchs von Schülerinnen und Schülern auf Reisen, die von der Schule durchgeführt werden“) haben daneben Gültigkeit.


1.  Betreten und Verlassen des Schulgeländes

a)  Betreten des Schulgeländes

Das Schulgelände darf grundsätzlich nur für schulische Zwecke betreten werden. Sonst ist eine Anmeldung beim Hausmeister oder im Sekretariat erforderlich.

b) Verlassen des Schulgeländes

Für das Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit und in den Pausenbenötigen die Schüler bis zur 10. Klasse einschließlich die nachgewiesene Erlaubnis einer Lehrerin bzw. eines Lehrers.Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 dürfen in den beiden großen Pausen (11.25 – 11.50 Uhr und 13.20 – 13.45 Uhr) das Schulgelände verlassen, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des Sorgeberechtigten vorliegt.
2.  Parkplatz und Fahrradhof

Zur Vermeidung von Unfällen darf der Parkplatz regelhaft nur von den Parkberechtigten betreten werden. Schülern ist der Fußweg zu ihren Unterrichtsräumen über diesen Parkplatz am Beginn und Ende eines Unterrichtstages gestattet. Sie sind dabei zu besonderer Achtsamkeit auf den Parkverkehr verpflichtet.  Da aus Sicherheitsgründen auf dem Schulgelände nicht gefahren werden darf, müssen die Fahrräder auf dem Fahrradhof abgestellt werden. Dieser darf nur zum Abstellen und Abholen der Fahrräder betreten werden.
3. Verhalten auf dem Schulgelände

Das allgemeine Verhalten jedes Einzelnen muss von Rücksichtnahme auf den anderen bestimmt sein. Insbesondere ist alles zu unterlassen, was andere gefährden könnte. Hierzu gehört z.B. das Werfen von Schneebällen oder das Mitbringen gefährlicher Gegenstände wie Messer und Feuerwerkskörper. Aufnahmegeräte jeglicher Art dürfen nur mit Genehmigung einer Lehrerin bzw. eines Lehrers mitgebracht werden. Das Mitschneiden von Gesprächen oder Filmen (auch im Unterricht) ist nur mit Zustimmung aller Teilnehmer erlaubt.

Das Mitbringen und der Genuss von Alkohol und Drogen, ausdrücklich auch das Rauchen auf dem Schulgelände, ist verboten (vgl. als Ergänzung dazu auch Anl. 1).

Das Benutzen von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Kommunikations- und/oder Unterhaltungsgeräten ist auf dem gesamten Schulgelände für Schüler aller Jahrgangsstufen verboten. Bei Zuwiderhandlungen sind die Lehrer/innen dazu befugt, die Geräte einzuziehen. Lehrer können für unterrichtliche Zwecke die Nutzung der genannten Geräte in ihren Unterrichtsstunden in Einzelfällen genehmigen. Für dringende Telefongespräche steht im Sekretariat ein Festnetzanschluss zur Verfügung. Lehrer/innen sind gehalten, im Sinne dieser Regelung das Benutzen von Mobiltelefonen in Unterrichtssituationen zu unterlassen.

Roller, Skateboards, Rollerskates und vergleichbare „Fortbewegungsmittel“ dürfen auf dem Schulgelände in den großen Pausen nur auf dem Westhof benutzt werden. Dabei ist Rücksicht auf die die im Rahmen der „Aktiven Pause“ von jüngeren Schülern genutzten Spiel- bzw. Fahrgeräte zu nehmen. Diese haben im Zweifel Vorrang bei der Nutzung der Pausenhoffläche.
4. Pünktlichkeit

Eine wesentliche Bedingung für das reibungslose Zusammenleben vieler ist Pünktlichkeit. Deshalb sind alle zur Pünktlichkeit verpflichtet.


5. Pausen

Es gilt die jeweils von der Schule beschlossene Pausenordnung. Anweisungen der die Aufsicht führenden Lehrkräfte ist Folge zu leisten. In den großen Pausen, die besonders der Erholung vom Unterricht dienen sollen, gehen die Schülerinnen und Schüler der Beobachtungs- und Mittelstufe auf den Hof, unter die Laubengänge oder in die Kantine, sofern diese geöffnet ist. Die Gebäude bleiben zur ruhigen Nutzung geöffnet.. Die Fach- und Klassenräume bleiben in den Pausen verschlossen. Nach der Pause begibt sich jeder zum Unterrichtsraum. Ist die Lehrerin bzw. der Lehrer 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Unterrichtsraum, meldet die Klassensprecherin bzw. der Klassensprecher dies im Sekretariat.


6. Sauberkeit

Die Sauberkeit ist gemeinsame Aufgabe aller. Jeder muss seinen Teil dazu beitragen, dass Unterrichtsräume, Flure und Aufenthaltsbereiche in den Gebäuden, Toiletten und Schulhöfe in einem Zustand bleiben, bei dem sich jeder wohlfühlen kann und der dem Reinigungspersonal die Reinigung nicht unnötig erschwert. Die Schülerinnen und Schüler sind zum sorgsamen Umgang mit dem Schuleigentum verpflichtet. Für schuldhaft verursachte Schäden haftet jede Schülerin bzw. jeder Schüler selbst. – Um die Reinigung der Unterrichtsräume zu erleichtern, stellen die Schülerinnen bzw. Schüler nach dem Unterricht die Stühle in der dafür vorgesehenen Weise auf die Tische.


7. Räume

Die Fachräume und die sonstigen den Lehrern bzw. Lehrerinnen fest zugeteilten Unterrichtsräume werden außerhalb des Unterrichts verschlossen gehalten. Sie dürfen von Schülerinnen bzw. Schülern in Abwesenheit der Lehrerin bzw. des Lehrers nicht betreten werden. Lehrergarderobe und Lehrerzimmer bleiben allein den Lehrerinnen und Lehrern vorbehalten.

Der Vorraum zum Sekretariat dient nicht  als allgemeiner Aufenthaltsraum.

Die Raumnutzung durch Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler außerhalb des Stundenplanes ist vorher mit dem Hausmeister abzusprechen und ggf. von der Schulleitung zu genehmigen.
8. Anschläge, Handzettel und Schülerzeitungen, Nutzung der

   Lautsprecherdurchsage

Schülervertretung und schulische Gruppen können für Mitteilungen ein schwarzes Brett benutzen. Andere Anschläge und das Verteilen von Handzetteln sowie der Verkauf von Schülerzeitungen o.ä. bedürfen der Genehmigung der Schulleitung.

Die Nutzung der Lautsprecheranlage für Durchsagen ist nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.


9. Beurlaubungen

Schülerinnen und Schüler können in besonderen Fällen (z.B. aus gesundheitlichen Gründen, für dringende familiäre Angelegenheiten, für SR-Sitzungen und in Ausnahmefällen für außerschulische Veranstaltungen) von einzelnen Unterrichtsstunden durch die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer oder die Tutorin bzw. den Tutor befreit werden, sofern eine Erledigung außerhalb der Unterrichtszeit unmöglich ist. Darüber hinaus gehende Beurlaubungen (insbesondere vor und nach unterrichtsfreien Tagen bzw. Ferienzeiten) bedürfen grundsätzlich der Genehmigung der Schulleitung.Davon unberührt bleiben erzieherische und Ordnungsmaßnahmen gemäß § 49 HmbSG.
10.Sitzungendes Schülerrats Stufenversammlungen

Versammlungen des Schülerrats müssen eine Woche vor dem Termin bei der Schulleitung beantragt werden. In der Regel soll der/die Verbindungslehrer/-in daran teilnehmen.

Stufenversammlungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung der Schulleitung, die mindestens eine Woche vorher von den Stufensprechern einzuholen ist.
11. Feueralarm

Für Feueralarm gelten die besonderen Anweisungen, die an den hierfür vorgesehenen Plätzen aushängen.


12. Fundsachen

Fundsachen sind so schnell wie möglich beim Hausmeister oder im Sekretariat abzugeben, wo sie innerhalb von 4 Wochen abgeholt werden sollen.
13. Mediennutzung

Für die Nutzung von PC’s, Laptops und anderen elektronischen Endgeräten gilt die Mediennutzungsordnung (Anl.2)
14. Schlussbestimmungen

Verstöße gegen die Hausordnung können Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben.
gez. Schulkonferenz Gymnasium Rissen

zuletzt am 27.05. 2013                                                                  * 2 Anl.

 

 

* Anl. 1 zur Hausordnung (Präambel) 

                                                                            

Umgang mit dem Problem des Alkoholmissbrauchs von Schülerinnen und Schülern auf Reisen, die von der Schule durchgeführt werden (Klassenreisen, Projektreisen, Kursfahrten, Schülerratsreise, Chor- / Orchesterreisen, Fahrten im Rahmen der Tutandengruppe …)

 Eine Tatsache ist, dass Jugendliche bereits in jungen Jahren heute leichten Zugriff auf Alkoholika haben. Das Konsumieren alkoholischer Getränke setzt immer früher ein (nicht selten bereits ab Klasse 8 oder sogar noch früher zu beobachten). Besonders auf Reisen, die im Rahmen der schulischen Arbeit durchgeführt werden, führt das Beisammensein in der Gruppe bei Schülerinnen und Schülern, wenn sie  der Aufsicht des Elternhauses für einige Tage entzogen sind, nicht selten zu ausuferndem Alkoholmissbrauch.

 

Es bleibt eine schöne Wunschvorstellung, wenn Elternhaus und Schule glauben, durch schlichte Verbote dieses Problem regeln zu können. Ebenso bleibt es für die Schule aussichtslos, Verbote im Rahmen des Jugendschutzgesetzes durchzusetzen, wenn sie ohne Unterstützung in den Elternhäusern mit der Lösung des Problems allein gelassen bleibt.

 

Vor diesem Hintergrund muss zwischen Eltern und Lehrern vor jeder Reise mit Schülern möglichst weitgehender Konsens darüber hergestellt werden, wie mit dem Alkoholgenuss umgegangen werden kann. Als Grundlage dafür sollen diese Überlegungen dienen.

 

Unsere Schule möchte für den Umgang mit Alkohol auf Reisen mit Schülern folgende Grundregeln festschreiben:

 

–          Das Beschaffen und der Konsum von Alkohol in jeder Form ist für Schülerinnen und Schüler der Klassen  5  –  9  verboten. Wer während einer Schulfahrt Alkohol konsumiert, wird auf eigene Kosten sofort ohne Verzug nach Hause geschickt. Er / Sie nimmt dann ggf. am Unterricht einer Parallelklasse teil, solange die eigene Klasse auf Reisen ist. Außerdem wird die Klassenkonferenz einberufen, die über das Aussprechen weiterer Ordnungsmaßnahmen gemäß § 49 HmbSG entscheidet. Das kann auch der Ausschluss von einer künftigen Klassenreise sein.
–          In der Klassenstufe 10 und in der Oberstufe ist der maßvolle Genuss von Alkohol unter Lehreraufsicht im Rahmen der gemeinsamen Unternehmungen / Veranstaltungen nicht von vornherein verboten. Der Konsum hochprozentiger Alkoholika bleibt verboten. Er zieht ggf. den sofortigen Ausschluss von der weiteren Teilnahme an einer Reise und die Rückkehr auf eigene Kosten nach sich. Gleiche Folgen gelten für exzessiven Alkoholmissbrauch, der nicht geduldet werden kann. In letzteren Fällen tritt die Klassenkonferenz / Semesterkonferenz zusammen, um ggf. über weitergehende Ordnungsmaßnahmen zu entscheiden. Das kann auch der Ausschluss von weiteren Klassen- bzw. Studienreisen sein. Lehrerinnen und Lehrer, die eine Schülerreise durchführen, stehen dabei in besonderer Verantwortung für die ihnen während dieser Zeit anvertrauten Schülerinnen und Schüler. Damit sie dieser Verantwortung auch gerecht werden können, ist die Akzeptanz und Einhaltung von Grundregeln auch auf Seiten älterer (volljähriger) Schülerinnen und Schüler unabdingbar.
–          Lehrer und Eltern haben Vorbildfunktion. Sie geben für Schülerinnen und Schüler das richtungweisende und Maßstäbe setzende  Beispiel ab.  Das gilt auch für den Genuss von Alkohol. Sie suchen das offene und aufklärende Gespräch über den Unterschied zwischen Genuss und Missbrauch von Alkohol mit den Schülerinnen und Schülern und setzen positive Verzichtshaltung gegen die allzu freizügige Mentalität in der Gesellschaft, Alkohol nicht deutlich genug als suchterzeugende Droge zu qualifizieren.

Nur über Gespräche und gutes Vorbild mit einheitlichem Grundtenor zwischen allen an der Erziehung beteiligten Erwachsenen kann auf das Verhalten Jugendlicher bzw. junger Erwachsener positiv eingewirkt werden. Erste kleine Schritte im Konsens helfen weiter als einseitige und       überziehende Verbote nur auf der verbalen Ebene.

Anl. 2 zur Hausordnung

Mediennutzungsordnung 

 


1.
  Die Computerarbeitsräume dienen schulischen Zwecken, also dem Ausführen unterricht­licher Aufträge. Diese Arbeiten sind nicht durch Computer-Spiele oder private Chats usw. zu behindern oder zu stören!

2.   Jede Schülerin / jeder Schüler ist für den Zustand ihres / seines  Arbeitsplatzesverantwortlich. Schäden
an den Geräten oder am Mobiliar sind bei Inbetriebnahme bzw. beim Auftreten des Schadens zu melden. Hierfür gibt es ein Fehlermeldungs-Formular, das beim Fachlehrer abzugeben ist.

    

Nach Beendigung der Arbeit ist der PC herunterzufahren und der Arbeitsplatz soaufzuräumen und zu hinterlassen, wie man ihn selber gern vorfinden möchte!

 


3.
   Eine unsachgemäße Behandlung der Geräte wie auch ein Austausch der Geräte untereinander bzw. ein Umstöpseln von Steckern/Kabeln an stationären PCs ist nicht erlaubt.    

Für Schäden durch unsachgemäße Behandlung ist der Verursacher haftbar.

 


4.
  Jeder Benutzer darf sich nur mit seinem eigenen Benutzernamen und Passwortim Intranet / Internet anmelden. Diese persönlichen Anmeldedaten dürfen nicht an andere weitergegeben werden.

5.    Für den Zugang ins Internet über das schulische Datennetz (schnurgebundenes LAN sowie drahtloses WLAN) sind Geräte zu verwenden, die von der Schule gestellt werden und einen Virenschutz haben.

    

             Geräte ohne Virenschutdürfen nicht verwendet werden!

6.  Das eigenmächtige Aufspielen von Software auf die Festplatte, der Einsatz unlizenzierter Software,  das Kopieren von lizenzierter Software von der Festplatte und das Kopieren von Disks ist im schulischen Datennetz grundsätzlich untersagt.

    

Das Herunterladen von Dateien, Programmen, Musik- und Videodateien aus dem Internet ist nur für unterrichtliche Zwecke gestattet; dabei ist das Urheberrecht zu beachten.Selbsterstellte Arbeitsdateien fallen nicht unter diese Regelung.Gespeichert werden darf ausschließlich auf USB-Stick oder auf dem persönlichen Netzlaufwerk. Auf dem Desktop oder anderen Laufwerken des betreffenden PC ist das Speichern nicht gestattet.

7.  Der Einsatz von Software und der Zugriff auf Internetseiten, die eine Verletzung religiöser, weltanschau­licher oder ethischer Empfindungen verursachen können, die pornografische, rassistische, faschistische oder gewaltverherrlichende Inhalte besitzen oder zu Gewalttaten und kriminellen Delikten auffordern, ist untersagt.
 

 

8.  Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, den Internetzugang der GyRi zur Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen der Schule in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen.

 


9.
  Kein Benutzer hat das Recht, im Namen der GyRi (Kauf-)Vertragsverhältnisse einzugehen oder kostenpflich­tige Dienste im Internet zu nutzen.

 


10.
 Jede E-Mail, die aus dem Datennetz der GyRi versandt wird, muss den Vor- und Nachnamen des Absenders tragen.Insbesondere bei begründetem Verdacht auf Missbrauch ist das Gymnasium Rissen berechtigt, ein- und ausgehende E-Mails einzelner Benutzer zu kontrollieren und aus den entsprechenden Protokolldateien des Schulservers herauszulesen, welcher Benutzer zu welchem Zeitpunkt welche Internetseite angewählt oder etwas aus dem Internet heruntergeladen
 

 

11. Eine Geheimhaltung von Daten, die über das Internet übertragen werden, kann in keiner Weise gewährleistet werden.

 

13. Essen und Trinken an den Computerarbeitsplätzen oder Laptops ist verständlicherweise nicht gestattet. 

 

Zuwiderhandlungen können zum sofortigen Ausschluss von der Computernutzung am GyRi führen.


S.Behrenwaldt             

Betreung pädagogisches Netzwerk 

Hamburg, Oktober 2012