Ehrenvolle Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“

In stimmungsvollem Rahmen hat der Schulcampus Rissen am Freitag, dem 7.7.2017 das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entgegengenommen. Unter diesem Slogan engagiert sich ein bundesweites Netzwerk von Schulen im Kampf gegen Rassismus und intolerantes Verhalten. Ein alljährlich stattfindender Projekttag unter dem Motto „Schule ohne Rassismus“ verfolgt das Ziel, Diskriminierung im schulischen und privaten Umfeld zu verhindern.

Mit dem Wunsch, den Schulcampus Rissen als einen Ort des friedlichen und toleranten Miteinanders zu gestalten, waren sich Schüler, Lehrer und die Schulleitungen beider Schulen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des sozialen Projekts am Schulcampus Rissen einig. Durch die von den Schulsprecherteams initiierte Unterschriftensammlung konnte die Bereitschaft der Schülerschaft, sich aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung zu engagieren, nachgewiesen werden. Zudem konnten drei prominente Paten für das soziale Projekt gewonnen werden; neben den Musikern Herwig Mitteregger und Tim Linde der Hockey-Weltmeister Sebastian Biederlack, der anlässlich der Preisverleihung überzeugende Worte über Toleranz und sportliches Miteinander im Spitzensport fand.

Das diesjährige Projekt bestand in einem Videowettbewerb der achten und neunten Klassen zum Thema „Schule ohne Rassismus“. Ausgezeichnet wurden zwei Gewinnervideos beider Schulen, die den interessierten Mitschülern und Lehrern, eingebunden in ein buntes Rahmenprogramm, präsentiert wurden. Die Schulleitungen beider Schulen, Dr. Kirsten Nicklaus und Claas Grot, nahmen stellvertretend für den Schulcampus Rissen das Siegel entgegen.

 

Polenaustausch Ostróda – Rissen 2017

Gastfreundschaft und Abenteuer. Der Polenaustausch des Gymnasium Rissens in zwei Worten zusammengefasst. Ausgewählte Schüler und Schülerinnen der Volleyballtalentförderung der Klassen 7 bis 11 haben eine Woche in der polnischen Stadt Ostróda verbracht und dort mit den Schülern des Sportinternates SMS Ostróda zusammen viel erlebt. Von Beachvolleyball Training, Kajaktour durch die Masuren und Wasserskifahren bis hin zu einer Stadtbesichtigung in Danzig wurde viel unternommen. Durch das tägliche Training wurden schnell Freundschaften geschlossen und die eigenen Fähigkeiten wurden spielerisch verbessert.
Angefangen hat alles mit einer 10 stündigen aufregenden Bahnfahrt über Berlin und Posen. Schon auf den Bahnsteigen mussten wir ungewollt unsere Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen. In den Abteilen zeigte sich bereits der wahre Ehrgeiz aller Schüler darin, die Lehrer bei Gesellschaftsspielen zu schlagen. Nachdem wir um 22:00 Uhr herzlich von den Polen am Bahnsteig empfangen worden sind, wurden wir mit dem Schulbus in unsere erste luxuriöse Unterkunft gefahren, in der ein Mitternachtssnack auf uns wartete. Am Morgen trafen wir uns alle zum gemeinsamen Frühstück am Viersterne Buffet des Hotels, das direkt neben unseren Hütten lag. Der erste Tag wurde mit vielen Kennlernspielen, einer Schul- und Stadtführung sowie mit einem gemeinsamen Training verbracht. Abschließend haben wir den Tag mit einem Grillfest an einem See in der Umgebung abgeschlossen.
Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück gemeinsam mit den polnischen Schülern nach Danzig aufgebrochen und hatten nach einer interessanten Stadtführung die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen und die anderen Schüler besser kennenzulernen. Nach diesem aufregenden Tag haben alle beschlossen gemeinsam das Schwimmbad des Hotels zu nutzen und nach einigen Runden des Spieles “Werwolf“ den Tag so gemütlich ausklingen zu lassen.
Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen des übergeordneten Ziels des Austausches, die eigenen Fähigkeiten im Volleyball zu verbessern. Unter der Anleitung ehemaliger polnischer Erstligaspieler standen insgesamt 4 Stunden Training sowie 2 Stunden freies Spiel zu Buche, welches einigen von uns immer noch nicht reichte, so dass das Abendbrot in 5min verzerrt wurde, damit vor der Abfahrt mit dem Bus noch weitere 30min gespielt werden konnte. Am Abend stand dann der Umzug in ein eindrucksvolles, mittelalterliches Burghotel in Nidzica an.
Die Kajaktour am Samstag war einer der Höhepunkte der Reise. In polnisch-deutsch gemischten Kajaks ging es 12 Kilometer lang durch die wunderschöne Landschaft der Masuren. Anschließend gab es ein gemütliches Lagerfeuer und abends in unserer Unterkunft noch eine spannende Burgführung.
Unseren letzten Tag verbrachten wir im Sand und Wasser. Zuerst hatten wir ein Beachvolleyball Mixed Turnier bei dem immer Mädchen/Junge und polnisch/deutsch gemischt gespielt haben. Standesgemäß schlugen am Ende im Finale Katharina und Michau das Lehrerteam bestehend aus Timm Dawson und der Schulleiterin der Schule Agnieszka Michalak. Doch im Vordergrund stand eindeutig der Spaß und wieder einmal die Erkenntnis wie schnell die gemeinsame Leidenschaft für einen Sport Beziehungen knüpfen und Freundschaften schließen lässt.
Nach dem Turnier nutzten einige von uns noch die benachbarte Wasserskianlage um sich auch in diesem Element auszuprobieren. Voll mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Freundschaften kehrten wir dann nach einer Woche alle heil und glücklich wieder nach Hamburg zurück. Wir freuen uns schon riesig auf den Gegenbesuch vom 25.09-01.10.2017 im September!

Juniorwahl 2017

Die Juniorwahl ist ein Konzept, was Schülern des achten und neunten Jahrgang das demokratische Wahlsystem näher zu bringen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine Wahlschein, der mit dem des Wahlbezirks Altona übereinstimmt. Ziel ist es, eine möglichst realistische Wahl zu simulieren und auch den jungen Bürgern eine Chance zu geben ihre Meinung mitzuteilen. Weitere Informationen und die Wahlergebnisse (ab dem 24. Oktober) gibt es unter http://www.juniorwahl.de.

Spanien- Austausch 2017

Spanien- Austausch 2017

Im Mai hat uns Herr Zeidler die Möglichkeit gegeben, für eine Woche nach Málaga zu reisen und dort die Sprache und Kultur zu erleben. Zuvor waren unsere Austauschschüler bei uns in Hamburg.

Für den gesamten Austausch ein großes Dankeschön an Herrn Zeidler!

Für die Reise nach Málaga nahmen wir das Flugzeug, was bei der Entfernung auch die angenehmere Variante ist. Der Air Berlin Flug hatte zwei Stunden Verspätung, weil die Crew Feierabend hatte und der Ersatz in Düsseldorf war, also durften wir am Gate warten. Dort genossen wir den Blick aufs Rollfeld und Gratis-Internet des Flughafens. Als die Maschine startklar war, war allen bewusst, dass man das Real Madrid Spiel nicht mehr live im Fernsehen erleben würde, was bei den Deutschen und den auf uns am Flughafen Málaga wartenden Spaniern für Fassungslosigkeit sorgte. Der Flug war mit knapp drei Stunden schnell vorbei und auf halber Strecke bot sich ein fantastischer Blick auf Paris.

In Spanien angekommen, holten uns die Gastfamilien ab. Diese sind unglaublich herzlich und hilfsbereit. Das Essen schmeckt sehr gut, wenn es einen nicht stört, Neues zu probieren. Was den Schlafrhythmus angeht, lässt sich sagen, dass die Spanier später schlafen gehen und später aufstehen. Für mich als Deutschen hieß das, um zwei Uhr nachts ins Bett zu gehen und um sechs wieder aufzustehen.

Am ersten Tag in Málaga stand klassisches Sightseeing an. Dies ist wirklich interessant, da Málaga über verschiedenste Sehenswürdigkeiten verfügt. So waren wir in der Alcazaba und im Gibralfaro, zwei alten Festungen, welche aus der Zeit stammen, in der Málaga den Arabern gehörte. Vom Gibralfaro aus hat man einen fantastischen Blick auf den Hafen Málagas und die große Stierkampfarena der Stadt. Im Laufe der Woche besichtigten wir außerdem das Museum von Picasso und den kleinen Ort Ronda, außerhalb Málagas. Ronda liegt in den Bergen und eine Brücke trennt die Stadt in zwei Hälften, welche an den beiden Seiten einer Schlucht liegen. Auch Ronda war einst Besitz der Araber, was sich an den alten Bädern wiedererkennen lässt. Die Stadt ist für den Stierkampf bekannt, schließlich liegt hier die älteste Arena Spaniens.

Mit meiner Gastfamilie durfte ich zusätzlich am Wochenende Marbella besuchen. Marbella ist eine Großstadt in der Nähe von Gibraltar und bei gutem Wetter lässt sich sogar ein kleiner Teil Afrikas erkennen. Der Ort erinnert optisch stark an Nizza. Dies liegt vermutlich an den vielen Jachten vom Preis eines Hauses.

Nun zum sprachlichen Teil des Austausches: Außerhalb der Familien spricht man zwar oft Englisch, damit eventuelle Vokabelprobleme vermieden werden und das Gespräch in normalem Tempo abläuft. Da allerdings viele Eltern der Austauschschüler kaum Englisch beherrschen, spricht man nun doch sehr viel Spanisch. Zwar kommt es manchmal zu Verständnisschwierigkeiten, aber in solchen Situationen hat mir meine Austauschschülerin immer geholfen.

Der Abschied fiel emotional aus, denn auch wenn wir insgesamt nur zwei Wochen miteinander verbracht hatten, lernte man sich in der Zeit gut kennen. Vom Wetter her war es in Spanien ein Traum, vor allem wenn man das Norddeutsche Wetter kennt. Nach dem Austausch fällt einem Spanisch deutlich einfacher und man hat eine schöne Erinnerung mitgenommen.

Maurice Häger (zur Zeit des Austauschs in der 9c)

Projektwoche 2017: „GyRi in action“

Vom 10. bis zum 14. Juli fand die diesjährige Projektwoche zum Abschluss des Schuljahres statt, in der alle Schülerinnen und Schüler zwischen 27 verschiedenen Projekten wählen konnten. So war für jeden eine aufregende Woche garantiert, in der alle voller Begeisterung aktiv mitarbeiteten konnten. Hier hat die Dokumentationsgruppe für Sie ein paar interessante Artikel über die verschieden Projekte geschrieben.

Bitte klicken Sie auf den entsprechenden Link, um zu den Artikeln und Fotos zu gelangen:

Bildhauerei

Rhetorik

Babysitterführerschein

Catering für das Campusfest

Kreativ mit Foto/Film

Fotografie

Segelflug

Licht- und Tontechnik

Gesellschaftsspiele in den fünften Klassen

Schulverschönerung

Skiprojekt

Fußball-Camp

Gottesdienst

Pappmaschee

Beachvolleyball:

Parkour

Vocal Coaching

Karate

Geocaching

Paris Austausch 2017

Unsere Paris-Fahrt:

Aufbruch in eine neue Welt, Kultur steht auf dem Plan –

12 Schüler aus Jahrgang 9, „geplagt und beflügelt“

 

Dienstag, 21. März

Treffen an der S-Bahn. Beladen wie die Packesel verabschiedeten wir uns, warten auf die letzten Nachzügler. Ein jeder geplagt und beflügelt von seinen eigenen Ängsten, Erwartungen, Hoffnungen. Für einige von uns ein Sprung ins kalte Wasser – für mache fiel das vorhergegangene Austauschen mit den Austauschpartnern über etwaige Allergien, das Schlafverhalten, die Person an sich, eher rudimentär aus: so bekam ich auf meine Wochen im Voraus zusammengeschusterte Email bloß einen Google-Übersetzer Text. Unterzeichnet mit: Baptiste Wandern Verdier, Frieden.

In Altona am Fernbahnhof werden letzte Besorgungen erledigt. Nachdem der ICE nach mehrfachem Gleiswechsel und vergleichsweise verkraftbarer Verspätung doch noch ankommt, verfallen wir im Zug der Euphorie: ein leerer Zug – jedem sein Abteil. Beseelt kehren wir ein, kosten die Vorteile des nun in jeder Klasse verfügbaren WLANs voll aus. Sogar Steckdosen. Manch einer nordet sich literarisch ein, liest ein Buch: Die Witwe von Montparnasse von Fred Vargas. Tolles Buch!

Noch vor Karlsruhe gesellen sich Sonja und Ralph zu uns ins Abteil. Den beiden scheint die bedächtige Stille fremd, lauthals berichten sie von Christoph, dem Clown, Sabine der überqualifizierten, gescheiterten Intendantin, ihres gesamten Freundeskreises.

In Karlsruhe umsteigen, das WLAN des zweiten ICEs funktioniert nicht. Wir haben auch kein eigenes Abteil, sondern müssen mit den reservierten Plätzen vorliebnehmen.

Quelle vie de chien. Eher unwillig greift man zum Buch.

Viele Stunden, Seiten, Bücher später in Paris: Gare de l´Est. Empfangen von den Franzosen/innen – Aufbruch in eine neue Welt, Kultur steht auf dem Plan.

Dorian

 

Mittwoch, 22. März

Nach dem Frühstück mit meiner Gastfamilie wurden Manon (meine Austauschschülerin) und ich zur Schule gefahren. Dort haben wir die anderen Austauschschüler getroffen. Anschließend bin ich mit den restlichen Austauschschülern zur Métro gegangen, um nach Montmartre zur Sacré Cœur zu fahren. Dort angekommen, hatten wir ein wenig Freizeit, um durch die Pariser Straßen zu laufen. Zur Mittagszeit sind wir wieder zurück in die Schule gefahren, um mit unseren Pariser Austauschschülern zu essen. Danach fuhren wir wieder getrennt nach Hause zu unseren Gastfamilien. Das war an diesem Tag möglich, weil in Frankreich Mittwoch der einzige Tag in der Woche ist, wo die Schüler nicht bis halb sechs Schule haben. Am Nachmittag haben sich Manon und ich mit Mascha und ihrer Austauschpartnerin Alice getroffen. Wir sind ein wenig durch die Geschäfte gegangen. In dieser Zeit sind die anderen zusammen zur Notre Dame gefahren und haben sich dort ein wenig umgeschaut. Ich fand’s aber auch schön, durch die Pariser Geschäfte zu gehen. Abends sind wir alle zurück zu unseren Gastfamilien nach Hause und ich habe dort mit meiner Familie noch einen Film geschaut.

Sophia

 

Donnerstag, 29. März

An dem heutigen Morgen sind wir in dem jüdischen Stadtviertel „le Marais“ spazieren gegangen. Es war sehr interessant und brachte mir viel Spaß. Später haben wir uns vor den Louvre gesetzt und unser Picknick gegessen. Bevor wir das Museum erkundeten, hielten Mustafa und ich eine Präsentation über die bekanntesten Ausstellungsstücke, welche die Mona Lisa und die Aphrodite von Melo sind. Jedoch war der Louvre leider zu groß, um ihn an einem Tag zu erkunden. Die historische Konstruktion kombiniert mit den einzigartigen Ausstellungstücken fand ich beeindruckend. Nach unserem Tagesausflug sind wir zurück zur Schule gefahren, wo mein Austauschschüler bereits auf mich wartete. Dieser Tag gefiel mir sehr gut.

Jan

 

Freitag, 24. März

 

 

Heute ist der 24. März 2017 und wir sind wie immer mit Stanislas und Xyril zu deren Schule gegangen. Nachdem wir dort angekommen sind, haben wir die anderen Austauschschüler und Lehrer getroffen und sind mit ihnen bis zu einer Haltestelle gefahren, von der viele enge Straßen ausgingen. Diese „passages“ waren sehr schön, weil sie sehr alt und französisch aussahen. Zudem waren die „passages“ ein klasse Ort um Souvenirs zu kaufen, was ich aber leider nicht gemacht habe. Was ich jedoch am besten fand, waren die Bäckereien.

Später sind wir dann zu den „Galeries Lafayette“ gegangen. Das fand ich jedoch langweilig, weil das Einkaufszentrum viel zu groß war und die Sachen viel zu teuer waren. Danach sind wir zum Bahnhof gegangen und mit einem Zug nach Versailles gefahren. Ich fand das sehr interessant, aber auch anstrengend, weil wir viel gelaufen sind. Am Abend sind Stanislas und ich zum Klettern in ein Sportcenter gefahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht und als ich auf die Spitze klettert bin, konnte ich den Eiffelturm von dort aus sehen. Nach dem Klettern haben wir mit der Austauschfamilie einen Film geguckt.

Milan

 

Samstag, 25. März

 

Samstag hat unsere Klasse mit ihren Austauschschülern viele unterschiedliche Dinge erlebt. Da in der Woche viele Ausflüge unternommen wurden, mussten die meisten erst mal ausschlafen und danach gemütlich frühstücken. Weil es ein sehr sonniger Tag war, haben Nora und Hubert eine Fahrradtour entlang der Seine gemacht. Währenddessen hatten Marina und Josephine zusammen mit Chloé und Emmy viel Spaß im Disneyland, wo ein Live – Konzert von John Legend stattfand. Mustafa hat sich eine Oper angehört und war anschließend noch essen. Zusammen mit Nora und Hubert haben sich Jan und Bastille im Kino einen Film angesehen und Juliana und Jule haben Notre – Dame besucht und sind durch die Pariser Einkaufspassagen geschlendert. Sophia und Manon waren auf den Champs-Élysées shoppen und sind anschließend mit dem Pariser Riesenrad gefahren.

Sophie und Oscar

 

Sonntag, 26. März

Auch über das Wochenende hinweg zeigte sich die Gastfreundschaft der französischen Gastfamilien. Alle Familien hatten für den Sonntag ausgiebige Programme für ihre Austauschschüler vorbereitet. Viele besichtigten mit ihren Gastfamilien zum Beispiel die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die Champs-Élysées oder den Arc de Triomphe. Auch bei Nacht wurden die Straßen von Paris noch erkundet, um die einzigartige Beleuchtung des Eiffelturms zu besichtigen. Viele besuchten auch Verwandte, ein Schüler besuchte mit seiner Gastfamilie sogar die Großeltern im entfernten Le Mans, wo sie auch die berühmte 24-Stunden-Rennbahn besichtigten. Auch Familienfeiern wurden im Beisein der Austauschschüler gefeiert. Neben den zahlreichen Aktivitäten der Gastfamilien organisierte der Kurs jedoch auch eigenständig einen Bowling-Nachmittag. Insgesamt berichtet am Ende jeder Schüler von der schönen Zeit, die er oder sie mit der Gastfamilie am Wochenende verbracht hat.

Jan und Anas

 

Montag, 27. März

Nachdem ich mit meiner Familie gefrühstückt habe, sind Julie (meine Austauschschülerin) und ich mit dem Bus zur Schule gefahren. Dort habe ich auch die anderen deutschen Austauschschüler getroffen. Wir sind dann gemeinsam rüber zum Eiffelturm gegangen. Wir sind bis zur höchsten Etage hochgefahren und haben von dort einen unglaublich tollen Ausblick auf Paris genossen. Nachdem jeder von uns Bilder gemacht hat, sind wir wieder runtergefahren. Somit hatten wir auch „das Wahrzeichen“ von Paris besichtigt. Unten wieder angekommen, haben wir erst mal ein Picknick in einem Park, nahe am Eifelturm gemacht. Nach der Stärkung haben wir uns auf den Weg in Richtung Seine gemacht. Als nächster Programmpunkt stand nämlich eine Bootstour auf der Seine an. Somit haben wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten auch vom Wasser aus gesehen. Nach der Bootsfahrt haben wir uns anschließend in ein sehr nettes französisches Café gesetzt und uns dort eine kleine Pause gegönnt. Da wir noch nach Lebensmitteln für die Rückreise Ausschau gehalten haben, sind wir danach noch in einen Supermarkt gegangen und haben uns dort für die Rückfahrt mit Proviant ausgestattet. Wir sind dann alle gemeinsam zur Schule zurückgegangen und haben dort die französischen Schüler getroffen. Julie und ich sind wieder gemeinsam mit dem Bus zurück nach Hause gefahren. Nach einem sehr leckeren Abendessen in der Familie ging meiner Meinung nach der schönste Tag in Paris zu Ende.

Juliana

 

Dienstag, 28. März

Heute bin ich aufgestanden um 8:30 Uhr, um mich auf den Tag vorzubereiten und Leopold und seinen Mitschülern im Deutschunterricht zu helfen. Um 9:10 Uhr haben meine Klassenkameraden und ich uns an der Schule getroffen. Nachdem wir den Franzosen ausgeholfen haben, haben wir gefrühstückt in der Schule.

Wir haben uns von den Franzosen in der Schule schließlich verabschiedet und sind zum Bahnhof gefahren, um zurück nach Hamburg zu fahren. Es hat ca. 3h gedauert, nach Karlsruhe zu fahren und von dort aus haben wir eine Bahn genommen, die uns nach Hamburg-Altona fährt. Die Bahn hat sich um eine Stunde verspätet. Ich saß in der Bahn nach Hamburg 5h lang neben Oscar, Jan und Milan in einem Abteil. Als wir dort ankamen, mussten wir laufen um die Bahn nach Rissen zu kriegen, da diese schon in 5 Minuten losfahren würde. Um 22:00 Uhr sind wir angekommen und ich wurde vom Bahnhof von meiner Familie abgeholt und wir sind nachhause gefahren.

Mustafa

 

 

Hamburger Schulhockey-Meisterschaften 2017

Nach dem 3. Platz bei der Hallenschulhockey-Meisterschaft im Februar, fand am 30. Juni die Feldmeisterschaft statt und auch wir, die WK-IV (2004-2007) Mädchen vom Gymnasium Rissen, waren erneut dabei.

Mit voller Vorfreude starteten wir in das erste Gruppenspiel gegen das Luisen-Gymnasium, was wir dann auch mit 6:0 gewonnen haben. Nach einer längeren Pause ging es weiter gegen das Albert-Schweitzer Gymnasium, was wir ebenfalls mit 4:2 für uns entscheiden konnten. Das letzte und wohl wichtigste Gruppenspiel bestritten wir dann gegen das Gymnasium Blankenese. In einem spannenden Spiel konnten wir letztendlich mit 1:0 gewinnen, und damit als Gruppenerster in das Viertelfinale einziehen. Dieses mussten wir dann gegen das Sophie-Barat Gymnasium bestreiten. Auch hier konnten wir überzeugen und mit 4:1 gewinnen. Im Halbfinale spielten wir dann gegen den Hamburgermeister Hochrad. Hier unterlagen wir leider mit 1:2. Trotz der Enttäuschung des verpassten Finales konnten wir uns noch einmal aufrappeln und so gewannen wir das Spiel um Platz drei mit 5:2 gegen das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium und brachten erneut die Bronzemedaille mit nach Hause. Bei der Siegerehrung, wurde dann noch eine unserer Spielerinnen, Katharina Bauer, als bester Spielerin des Turniers geehrt. Jetzt freuen wir uns schon auf die nächste Schulhockey-Meisterschaft.

Antonia Schneider und Hanna Klawiter, Gymnasium Rissen

 

„Jugend Präsentiert“ 2017

Drei Schülerinnen vom Gymnasium Rissen sind im Bundesfinale „Jugend Präsentiert“

Wir (Celia, Hannah und Leonie) haben im Rahmen des Wahlpflichtfachs Küchenchemie an dem Schülerwettbewerb Jugend präsentiert teilgenommen. Dafür mussten wir ein max.
5-minütiges Erklärvideo zu einem Thema aus dem MINT-Bereich einreichen.

Wir haben ein Video zum Thema „Fette“ produziert, welches unser aktuelles Thema in Küchenchemie war. Dieses Video haben wir eingereicht und einige Zeit später eine Einladung zur Qualifikation in Hamburg – also zur zweiten Wettbewerbsrunde – erhalten.

Vor einer Jury mussten wir eine 3-minütige Präsentation zu dem Thema unserer Einreichung – also des Erklärvideos – halten. Dafür standen uns nur analoge Hilfsmittel zur Verfügung. Wir konnten also beispielsweise ein Plakat gestalten oder ein Whiteboard benutzen.

Zunächst wurden wir aber am Vormittag des Qualifikationstages mit einigen Warm-up-Übungen auf die Präsentation am Nachmittag vorbereitet.

Am Ende des Tages wurde dann bereits verkündet, wer es in die letzte Runde, also ins Finale, geschafft hat. Dieses findet vom 15. – 17. September 2017 in Berlin statt.

Alle Finalteilnehmer werden vor dem Wettbewerb in einer sogenannten Präsentations-Akademie auf das Finale vorbereitet. Das 3-tägige Programm besteht aus verschiedenen Präsentationstrainings-Bausteinen. Die Präsentations-Akademie fand vom 8. bis 10. Juni in Hamburg statt. An den ersten beiden Tagen und am Vormittag des letzten Tages wurden wir in Kleingruppen bezüglich der Themen: Grundlagen der Präsentationsvorbereitung, Performanz (Stimme und Körpersprache), Sprache und Aufbau und Adressatenorientierung gecoacht. Außerdem gab es am Vormittag des 9. Juni Wahlworkshops zum Thema Medien.

Das Abendprogramm des 1. Abends bestand für uns aus einer Fotorallye durch die Hamburger Innenstadt. Am 2. Abend konnte man wahlweise entweder an einer Vogelführung teilnehmen oder Klettern gehen. Unsere letzte Aufgabe am Nachmittag des 10. Juli bestand in einer Kurzpräsentation vor unseren Gruppenleitern. Man hatte 40 Minuten Vorbereitungszeit, um zu einem unbekannten Thema eine Präsentation von ca. 2 Minuten und eventuelle Zeichnungen zum Erklären vorzubereiten. Nach der Präsentation haben wir ein ausführliches und individuelles Feedback bekommen.

Für uns hat es sich sehr gelohnt, an der Präsentations-Akademie teilzunehmen, da wir viel Neues gelernt haben, was wir auch für spätere Präsentationen verwenden können. Das häufige und individuelle Feedback hat uns sehr dabei unterstützt, unsere Art zu präsentieren zu verbessern.

Celia Kerwin, Hannah Quade und Leonie Quade (10a)

Besuch des US-Generalkonsuls am Gyri

Hoher Besuch am Gymnasium Rissen.
Am Freitag, dem 12.05.2017 besuchte der amerikanische Generalkonsul in Hamburg, Herr Rick Yoneoka, das Gymnasium Rissen, um gemeinsam mit den Oberstufenschülern des bilingual englischen Profils Cultural Studies in Jahrgang 11 sowie den betreuenden Lehrerinnen Frau Wormuth und Frau Bandowski aktuelle politische Themen zur Transatlantischen Partnerschaft zu diskutieren. Im Rahmen der angeregten Diskussion zwischen den gut informierten, kritisch nachfragenden Jugendlichen und dem zugewandten Politiker wurden Fragen zum amerikanischen Sozialsystem, der sozialen Spaltung der USA sowie zu den transatlantischen Beziehungen beider Länder besprochen. Die Debatte umriss darüber hinaus die deutsche wie auch amerikanische Flüchtlingspolitik und thematisierte Möglichkeiten zur Verbesserung der deutsch-amerikanischen Beziehung. Initiiert wurde der Besuch durch die 16-jährige Schülerin Mette Gutjahr,  welche Mitglied ist im US General Consul’s Youth Advisory Council, einer Gruppe von 16 Hamburger Schülern, die sich zu regelmäßigen politischen Diskussionsrunden mit dem Generalkonsul in der amerikanischen Botschaft einfindet. Mit großem Engagement moderierte Mette Gutjahr das Gespräch zwischen Herrn Rick Yoneoka und ihren diskussionsfreudigen Mitschülern, sodass Schüler und Lehrer interessante Einblicke in verschiedene Bereiche der Weltpolitik gewinnen konnten.

Business@School – Schulsieger 2017 steht fest!

Business@School: Seit Freitag (21.04.2017) steht fest, welches Team das Gymnasium Rissen beim Regionalentscheid Nord am 11. Mai am Gymnasium Ohmoor vertreten wird: (v.l.) David Ramcke, Julian Pabst, Eric Ruchatz, Sophie Bayersdörfer, Nelson Sperber und Christoph Schade.
Das gemischte Team aus Schülern vom MDG und vom GyRi konnte die Jury mit seiner Idee“Sorglos verreisen“ überzeugen. Ihre Geschäftsidee besteht darin, Häuser von Menschen, die in den Urlaub gefahren sind, zu bewachen und zu versorgen.