Info-Veranstaltungen für die neue Anmelderunde 2019

In den nächsten Wochen bieten wir Kindern der vierten Klassen aus den umliegenden Grundschulen und ihren Eltern viele Gelegenheiten, unsere Schule kennen zu lernen, um die Entscheidung für die richtige weiterführende Schule zu erleichtern.

Am Mittwoch, dem 21.11.’18, findet an der Grundschule Lehmkuhlenweg ein Marktplatz der weiterführenden Schulen im Hamburger Westen statt. Dort sind unsere Schulleitung und Kollegen mit einem Info-Stand von 17.00 – 19.00 Uhr gern für Sie da.

Ende November veranstalten wir das „Gyri-Forum“, einen Informationsabend für die Eltern der Viertklässler, und zwar am Montag, dem 26. November , um 19.30 Uhr in der neuen Aula des Gymnasiums Rissen. Die Schule und ihre Schwerpunkte werden umfassend vorgestellt; im Anschluss gibt es bei adventlichem Tee und Snacks die Gelegenheit, an Info-Ständen alle individuellen Fragen zu stellen, die Ihnen als Eltern auf dem Herzen liegen.

An den Tagen nach dem Gyri-Forum bieten wir Viertklässlern nachmittags drei Schnuppertage an. Der Schnupperunterricht beginnt jeweils um 16.00 Uhr und dauert circa 60 Minuten. Am Dienstag, dem 27. November ’18, findet Schnupperunterricht in „Naturwissenschaftliches Experimentieren“  statt, am Mittwoch, dem 28. November ’18 Schnupperunterricht Englisch und am Donnerstag, dem 29. November ’18, ein Schnupperunterricht in Mathematik. Treffpunkt ist jeweils in der neuen Campus-Aula. Die Eltern der Grundschüler können ebenfalls den Unterricht anschauen, wenn sie mögen. Während die Kinder am Schnupperunterricht teilnehmen steht die Schulleitung bei Kaffee und Keksen für informelle Gespräche und Fragen der Eltern zur Verfügung. Bitte melden Sie Ihr Kind für die Schnuppertage per Anruf oder E-Mail über das Schulbüro an, damit wir uns auf die Teilnehmerzahl einstellen können.

Über diese Termine hinaus haben Sie immer Gelegenheit, mit der Schulleitung individuelle Beratungstermine zu vereinbaren, wenn Sie besonderen Beratungsbedarf für Ihr Kind haben. Frau Kölzow, die Abteilungsleiterin der Beobachtungsstufe, oder die Schulleiterin, Frau Dr. Nicklaus, stehen Ihnen gern zur Verfügung. Auch diese Termine werden über das Schulbüro vergeben.

Nach der Jahreswende bietet am Samstag, dem 12.1. 2019, von 11.00 – 14.00 Uhr der Tag der offenen Tür mit Aufführungen, Projekten, Ausstellungen und Informationen einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit.

Für unsere Talentförderung Sport in Hockey und Volleyball findet am Donnerstag, dem 17.01. 2019, von 15.00 – 17.00 Uhr ein Sichtungstraining in der Sporthalle des Gymnasiums Rissen statt. Wer in den zukünftigen fünften Klassen an der Talentförderung teilnehmen möchte, sollte möglichst zum Sichtungstraining kommen. Bitte melden Sie sich dafür direkt beim Leiter der Talentförderung Sport, Herrn Timm Dawson, unter timm.dawson@gymnasium-rissen.de, an.

Nach all diesen Terminen und Möglichkeiten freuen wir uns, wenn viele Eltern ihr Kind in der Anmeldewoche vom 4. bis 8. Februar 2019, jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr und am Freitag von 14.00 – 16.00 Uhr, bei uns für die neuen fünften Klassen anmelden. Bitte bringen Sie Ihr Kind, Ihren Personalausweis mit Hamburger Meldeadresse, die Geburtsurkunde Ihres Kindes und das letzte Zeugnis mit Kompetenzrastern zur Anmeldung mit. Termine werden nicht vergeben, Sie kommen einfach in den genannten Zeiten.

Erfahrungsbericht Pädagogischer Austauschdienst 2018

Vom 16.08.18 bis zum 15.09.18 durfte ich als Begegnungsschülerin zusammen mit der Gruppe 34 durch Deutschland reisen und möchte im Folgenden über diese Zeit berichten.

Als mich die am Gymnasium Rissen zuständige Frau Bouchard auf den Austausch ansprach, hatte ich noch nie zuvor vom PAD gehört, da ich erst seit einem Jahr auf diese Schule ging. Trotzdem gefiel mir der Gedanke, an einem so interkulturellen Projekt teilzuhaben und so nahm ich das Angebot dankend an. In einem „Webinar“ wurde ich über das Nötigste informiert und kurz darauf konnte ich mich erstmals mit unserem Reiseleiter in Verbindung setzen. Trotz dieser Vorbereitungen muss ich leider gestehen, dass ich nicht die leiseste Ahnung hatte, was mich in Bonn erwarten würde. Einzig das Wissen, dass ich mit der Begegnungsschülerin aus Wedel zusammen bis zum Hotel fahren würde, gab mir etwas Sicherheit.

Am ersten Abend, an dem sich die Gruppe erstmals zum Abendessen zusammensetzte, konnte ich leider nicht teilnehmen, weil ich mit einer starken Erkältung in Bonn eingetroffen war, wegen der ich beinahe die ersten paar Tage Zuhause geblieben wäre. Die anfänglichen Sorgen mich nicht richtig in die Gruppe einzufinden und keinen Bezug zu den Reiseleitern aufbauen zu können, blieben aber letztlich unbegründet. Schon den Tag darauf knüpfte ich die ersten Kontakte und strengte mich an, alle Namen zu lernen. Es zeigte sich sofort, dass einige Preisträger etwas schüchtern waren, aber niemand grenzte sich von der Gruppe ab und ziemlich schnell entwickelten sich die Grundlagen für Freundschaften, die sich im Laufe der Reise festigen sollten. In den paar Tagen, die wir in Bonn und Berlin verbrachten, passierten so viele Dinge, dass man schnell den Eindruck bekam, schon ewig unterwegs zu sein.

Mein persönliches Highlight in Bonn war der Internationale Abend. Bei den Vorbereitungen am Abend zuvor waren wir von einem Spektrum von verschiedenen Arten einen Auftritt zu organisieren überrumpelt worden. So hatte sich Albanien beispielsweise schon Wochen zuvor abgesprochen, während Tschechien bis wenige Stunden vor Beginn des Events noch keinen Plan hatte, was sie eigentlich machen würden. Trotzdem waren alle Vorstellungen mehr als gelungen und das Publikum tobte vor Beifall.

Auch in Berlin machten wir viele tolle Erfahrungen, wie zum Beispiel ein richtiges Fußballspiel im Olympiastadion anzugucken, und die Treffen mit den anderen Gruppen sorgten für gute Stimmung bei den Preisträgern. Wir hatten viele fesselnde Gespräche und Diskussionen über Kultur, Politik und Philosophie, haben gelacht, Insider erfunden und stundenlang gesungen.

In Hamburg ging es dann in die Gastfamilien. In einigen Fällen kam es zu Spannungen zwischen den Preisträgern und ihren Gastgebern, doch die Betroffenen gestalteten ihre Freizeit dann meist mit anderen Preisträgern zusammen, sodass auch sie den Hamburgaufenthalt als positive Erfahrung schätzen konnten. Besonders begeistert wurde vom Sport- und Theaterunterricht gesprochen, den die Schule angeboten hatte. Auch gelobt wurde, dass die Lehrer tatsächlich versuchten den Lernstoff zu vermitteln und ihn nicht nur „runterleierten“ wie es die meisten aus ihren eigenen Schulen kannten.

Besonders groß war die Freude bei der Wiedervereinigung mit dem Reiseleiter in München (bzw. bereits in Hamburg im Falle der Reiseleiterassistentin). In einer viel zu kurzen Zeitspanne von fünf Tagen rückte die Gruppe noch einmal spürbar zusammen. Wir bestiegen die Zugspitze, besichtigten die Münchener Innenstadt, bummelten durch Nürnberg, aßen typisch bayrisch und besuchten zur Freude eines autobegeisterten Preisträgers die BMW World. Am Münchenaufenthalt gefiel mir am besten der Abend im Laser-Tag, wo aus einer fröhlichen Gruppe richtige Teams wurden. Der Wetteifer um die meisten Punkte und die besten Trefferquoten, sowie die Teambesprechungen und das Überlegen von gemeinsamen Taktiken brachte ein ganz neues Gefühl mit sich, das den Gruppengeist noch mehr stärkte.

Der Abschied fiel dementsprechend schwer, schon als es noch Stunden bis zum tatsächlichen Abschied waren. Unter Tränen warfen sich die Preisträger einander in die Arme und es wurden die letzten Nummern ausgetauscht und bereits Pläne für baldige Treffen gemacht. Selbst die zurückhaltenderen Leute machten einen bekümmerten Eindruck.

Ich habe so viele wertvolle Erfahrungen gemacht, habe Neues dazugelernt und Orientierung gefunden, wo ich vorher keine hatte. Die Erinnerungen und Emotionen, die ich mit diesem Programm verbinde, sind unmöglich in Worte zu fassen. Schon vor dem Programm hatte ich nie Angst oder Bedenken dabei, andere Kulturen kennenzulernen und es hat sich in diesem Punkt auch nichts an meiner Einstellung geändert. Was sich aber sehr wohl geändert hat, ist meine Einstellung zu meiner eigenen Kultur, der deutschen Kultur. Nach diesen zwei Wochen glaube ich wieder die Verbindung zu meinen Wurzeln entdeckt zu haben, die ich lange verloren hatte.

Jeder Gedanke an das Programm und die Gruppe ist wie ein Geschenk und dafür möchte ich gerne allen Beteiligten danken! Insbesondere Benjamin Thoma und Jana-Selina Henn, die ich aus vollsten Herzen noch einmal zu treffen hoffe, Frau Bouchard, weil sie mich auf das Ganze aufmerksam gemacht hat und den Leuten hinter dem Pädagogischen Austauschdienst selbst, da sie diejenigen sind, die all das erst möglich gemacht haben. Ich würde mich in der Zukunft sehr über eine Zusammenarbeit mit Ihnen freuen!

Mit freundlichen Grüßen,

Sophia Teschner

 

 

Polenaustausch GyRi-Ostroda 2018

SMS meets GyRi 2018

Müde und etwas erschöpft, erreichte nach 14 stündiger Busfahrt die zwanzigköpfige Austauschgruppe aus Ostróda am 10.09. das Gymnasium Rissen und wurde dort herzlich von ihren deutschen Austauschfamilien empfangen.  Fand die erste Runde des Austausches kurz vor den Sommerferien in Ostróda statt, konnte sich die deutsche Seite nun für die dort erlebten Abenteuer und sportlichen Aktivitäten revanchieren.

 

Am Dienstag fand dazu zunächst eine muntere Spielrunde statt, in der die Jugendlichen in Kleingruppen u.a. herausfinden mussten, wie viele Haustiere, Geschwister oder bereiste Länder  es in der ganzen Austauschgruppe gab.  Zudem wurde das Gastgeschenk überreicht.  Passend zu Trikots, wie man sie von Weltmeisterschaften kennt, wurde ein T-Shirt mit den Emblemen der Schulen, den Nationalflaggen und dem Zeitraum des Austausches designt, welches fortan das bevorzugte Kleidungsstück der Woche darstellte. Am Nachmittag stand der übergeordnete Zweck des Austausches im Mittelpunkt, das gemeinsame Volleyballtraining. Unter Anleitung des Hamburger Auswahltrainers Gerd Grün trainierten die Jugendlichen gemeinsam, bevor der Tag abschließend bei einem gemeinsamen Besuch in der Rissener Kiesgrube ohne die Betreuer ausklang.

Der Mittwoch führte die Gruppe zum Beachcenter an den Alten Teichweg, wo intensiv dem Spiel King of the Court gefrönt wurde, ehe die Jugendlichen den Nachmittag vor allem zu Shopping Zwecken nutzten.

Am 4. Tag des Austausches besuchte die Gruppe das Boulder-Center in Bahrenfeld und vor allem die Trainer mussten schmerzhaft feststellen, das Kraft alleine für das Bezwingen der Boulder-Routen keinesfalls ausreicht, sondern Technik die deutlich größere Komponente darstellt.  Den Nachmittag verbrachte die Gruppe erneut zum Trainieren in der Halle, ehe es zum Abschluss als Vorbereitung auf die anstehenden Qualifikationsturniere für die Hamburger Meisterschaften zu intensiven deutsch-polnischen Duellen kam.

Den Freitag verbrachte die polnische Gruppe mit den Betreuern und den touristischen Highlights der Stadt, die zweifellos die Besteigung des Michel, die Besichtigung der Elbphilharmonie und eine Hafenrundfahrt umfassten. Und natürlich gehört zu einem Hamburg-Besuch auch ein Musical, so dass die Gruppe mit dem Besuch von Mary Poppins am Freitagabend den ersten Schlussakkord hinter eine intensive Woche setzte.

Den Samstag besuchte die Gruppe dann den Heidepark und am Abend fand schließlich  die große Abschiedsfeier in der Aula des Schulcampus Rissen statt. Im bunten Wechsel aus polnischer und deutscher Musik zog es alle Jugendlichen auf die Tanzfläche, und das Bemühen der Trainer und Betreuer die Party langsam zu beenden, führte nur zu flehentlichen Blicken und dem ständigen Satz: „Nur noch ein Lied bitte!“

Entsprechend tränenreich gestaltete sich der Abschied am kommenden Sonntagmorgen, doch für Trauer blieb keine Zeit, da direkt die Qualifikationsturniere zu den HM U18 anstanden, bei denen vor allem die Jungs des Gymnasiums Rissen auftrumpften und sich direkt für die Endrunde der besten 6 Mannschaften qualifizieren konnten.

Der Austausch zwischen der SMS Ostróda und dem Gymnasium Rissen, entwickelt sich damit immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte deutsch-polnischer Beziehungen, die von den deutschen und polnischen Jugendlichen begeistert mit Leben gefüllt wird.

SPANISCH-AUSTAUSCH NACH MALAGA 2018

Am Dienstag trafen wir uns alle nach der Schule in Rissen am Bahnhof. Als wir unseren Eltern auf Wiedersehen  gesagt hatten, fuhren wir zum Flughafen.
Dort angekommen nahmen wir am Abend um 8 Uhr den Flieger der uns innerhalb von ca. 3,5 Stunden nach Malaga brachte.
Als wir dort angekommen  waren und endlich unser Gepäck abgeholt hatten, ging es los, um unseren  Austauschschülern  zum ersten Mal zu begegnen!

Wir wurden mit lautem Gebrüll erwartet und sofort in die Arme genommen! Nach kurzer Zeit verabschiedeten wir uns von unseren Klassenkameraden und machten uns jeder allein mit seinem Gastgeber auf den Weg zu unserem neuen zu Hause für die nächste Woche.
Am ersten Tag ging es für uns in die Schule, wo die Spanier Referate über Malaga  vorbereitet hatten.  Im Anschluss gab es ein typisch spanisches Frühstück, welches  „Churro con Chocolate“ hieß.
Als alle soweit fertig waren, machten wir uns auf den Weg zum Meeresmuseum. Dort nahmen wir an einer Führung teil.

Das Mittagessen verbrachten wir dann alle jeweils in unseren Gastfamilien, und trafen uns dann unabhängig mit allen, die am Austausch teilnahmen. Wir gingen zusammen an den Strand und die Spanier zeigten uns ein Spiel was man ziemlich gut mit Völkerball vergleichen kann. Für den Anfang war dies dann schon ein ziemlich gelungener erster Tag den wir alle sehr genossen haben!

Am Donnerstag fuhren wir von der Schule aus zum „Caminito del Rey“, wo wir eine zweistündige Wanderung durch Felsenschluchten machten.
Dieser Ausflug hat uns allen sehr viel Spaß gebracht, da wir uns schon zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich gut mit den Spaniern verstanden haben (besonders gut auch auf den Busfahrten, da die Spanier echte Stimmungskanonen sind).
Nach dem Mittagessen im bekannten Wirtshaus Casa Pepa fuhren wir wieder zurück und trafen uns ohne die Lehrer wieder am Strand um das Spanische Ballspiel zu spielen, wo wir Deutschen erneut gewannen.

Der Freitag begann für uns mit einem Spanischunterricht, wo wir von einem professionellen Lehrer einer Sprachschule für Nichtspanier unterrichtet wurden und welcher die 2 Stunden sehr lustig gestaltet hat.
Anschließend ging es ins Picasso-Museum. Dort nahmen wir an einem ziemlich coolen Siebdruckkurs teil.  Nach dem Mittagessen, welches wir mit unseren Austauschschülern im Stadtzentrum verbrachten, besichtigten wir bei schönstem Wetter und Sonnenstrahlen eine arabische Burglandschaft.
Den Abend verbrachten wir dann wieder alle zusammen, was sehr lustig war, da uns natürlich auch Freunde und Klassenkammeraden von unseren Austauschschülern kennenlernen wollten. Deshalb waren wir am Ende ungefähr 30 bis 40 Leute, die alle auf dem Weg waren den Abend am Hafen zu verbringen. Es war unglaublich lustig!
Das Wochenende verbrachte  jeder dann individuell mit seiner Gastfamilie.
Für uns, meine Schwester und mich, ging es gemeinsam, da unsere Austauschschülerinnen sehr gut befreundet sind, am Samstag nach Nerja in eine sehr alte und bekannte Tropfsteinhöhle und danach in ein typisch spanisches Fischrestaurant.

Den Sonntag verbrachten wir dann auf der englischen Halbinsel Gibraltar, wo wir frei rumlaufende Affen beobachten und  einen Blick auf Afrika werfen konnten. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher nach Marbella. Es war ein ziemlich aufregendes Wochenende!

Am vorletzten Tag fuhren wir gemeinsam mit der Klasse nach Cordoba und bekamen eine Rundführung durch die Mezquita, eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit. Nachdem wir alle Zeit bekommen hatten uns in Gruppen durch Cordoba zu bewegen, fuhren wir wieder zurück. Auf einmal bemerkten wir, wie schnell die Zeit schon vergangen war und dass das Abschlussessen schon einer unserer letzten Programmpunkte sein würde.

Unserer Meinung nach konnte man dort am besten sehen, dass die Spanier nicht sehr  pünktlich sind. Wir wollten uns um 20 Uhr in der Pizzeria treffen, doch um 19:56 fingen sich unsere Spanierinnen auf einmal an die Haare zu waschen. Als wir dann um viertel nach Acht in der Pizzeria ankamen, stellten wir fest, dass erst sechs Leute da waren. Um halb neun waren wir dann vollzählig und hatten ein sehr schönes Abschlussessen.
Nachdem wir dann ein letztes Mal zusammen an den Strand gegangen waren und die Lehrer sich verabschiedet hatten, gingen wir zusammen noch ein letztes Mal zu Burger King!

Am Dienstag, dem Tag der Abreise, hatten wir nochmal das Vergnügen Spanischunterricht zu haben und nach der Pause einen spanischen Theaterworkshop zu machen.
Ja, und dann rückte der Abschied schon an, wo uns die Spanier schon mit Tränen in den Augen erwarteten!
Auf einmal war auch schon die wunderschöne Woche vorbei, in der wir die Möglichkeit hatten komplett in die spanische Kultur einzutauchen und unfassbar tolle neue Menschen kennenlernen zu dürfen. All dies haben wir Herrn Zeidler und Frau Beu zu verdanken!

Ohne lange nachzudenken sind wir absolut der Meinung, dass wir  dies sofort nochmal machen würden, da es eine unglaublich tolle Erfahrung war.
Als Fazit kann man sagen, dass wir alle ziemlich viel Glück mit unseren Gastfamilien hatten! Wir haben dort auch nicht nur Englisch, sondern auch Spanisch gesprochen  und konnten nach den ersten paar Tagen die Sprache schon viel besser verstehen . Und zu guter Letzt: Wir haben  eindeutig zu oft bei Burger King ein Oreo Shake getrunken !

Den folgenden Jahrgängen kann man nur wünschen, dass sie eine genauso tolle Erfahrung machen werden. Doch wenn es geht, ein paar Wochen später, da es zu Beginn erstaunlich kalt war.

Von: Jule und Janne Kretschmer
Klasse 9b

Aus Polen zum Beachtitel 2018

Zum Ende des Schuljahres und kurz vor den Landesfinals im Beachvolleyball reisten 21 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rissen begleitet durch zwei Lehrer in die polnischen Masuren, um sich auf die letzten Höhepunkte des Volleyballjahres vorzubereiten.

Die im zweiten Jahr bestehende Partnerschaft mit dem Sportinternat SMS Ostróda wurde erneut genutzt, um Freundschaften zu schließen und intensiv an den Volleyballfähigkeiten zu arbeiten.

Dabei hatten sich die polnischen Gäste erneut ein tolles Rahmenprogramm überlegt. Unter Anleitung von professionellen Tanztrainern wurde u.a. im ortsansässigen Amphitheater zu Ed Sheeran getanzt, gesegelt, eine Kanutour durch die wunderschöne masurische Landschaft veranstaltet und eine Tour nach Gdansk an die Ostsee unternommen.

Doch der Schwerpunkt bildete natürlich das gemeinsame Training und auch wenn die Leistungsunterschiede teilweise noch erheblich waren, wurde oft bis in die Nacht hinein auf den drei schuleigenen Plätzen gepokt, geschmettert und nach jedem Ball gehechtet.

Am Wochenende ging es dann aus dem Internat zur Übernachtung in die polnischen Familien, wodurch der Austausch noch einmal einen deutlich intensiveren Charakter bekam und mit Hilfe des google Übersetzers jede Kommunikationsschwierigkeit gelöst werden konnte.

So verging die Woche wie im Flug und am 19.06 stand bereits die Rückreise an. Hier hatten sich die Eltern und Schulleitung noch einmal einige besondere Überraschungen einfallen lassen. Zunächst wurde die Sportart Wasserbombenhandtuchvolley erfunden, bei dem mit Hilfe von Handtüchern die bereit gestellten Wasserbomben ins gegnerische Beachvolleyballfeld befördert werden musste. Überflüssig zu erwähnen, dass dies in einer ausgewachsenen Wasserbombenschlacht mündete, die ihren Abschluss auf dem Fontänenplatz in der Ortsmitte fand.

Angesichts dieser sportlichen Vorbereitung machte sich ein Großteil der Austauschschüler am 21.06 ambitioniert auf zum Landesfinale Beachvolleyball, bei dem man im Halbfinale auf die Partnerschule der Nachwuchsleistungsförderung die STS Fischbek traf. Hier gelang nach einigen Anlaufschwierigkeiten ein überzeugender 2:1 Sieg, durch den man das Finale gegen das Johannes-Brahms Gymnasium erreichte. Angetreten mit 4 Auswahlspielern erwarteten die Rissener hier vor allem im Mixed und bei den Mädchen einen harten Fight. Doch sowohl Louisa und Lea als auch Sofia und Simon konnten ihren 1. Satz recht souverän gewinnen, während die Jungs überraschend den 1. Satz verloren.

Folglich vollzog der Trainer einen seiner zwei möglichen Wechsel und mit einer konzentrierten Leistung gelang mit 15:3 der schnelle Satzausgleich.

Doch plötzlich mussten die Spieler mitten im 2 und 3. Satz vor einem einsetzenden Wolkenbruch in das Innere des Beachcenters am Alten Teichweg fliehen und dort ihre Spiele im deutlich tieferen Sand fortsetzen. Doch die Rissener ließen sich auch von den widrigen Umständen nicht aus dem Konzept bringen. Nach einem Krimi mit 3 vergegebenen Matchbällen und 2 abgewehrten Satzbällen brachten Sofia und Simon das GyRi im Mixed mit 1:0 in Führung und kurze Zeit später konnten auch Lennox und Nikolas den 3. Satz mit 15:10 zu Ende bringen, so dass das abschließende Spiel der Mädchen nur noch aus Ergebnissicht interessant war. Doch Louisa und Lea drehten nach 2:5 Rückstand zu Beginn des Satzes schnell auf und gewannen am Ende auch den 2. Satz souverän mit 15:11, so dass das Gymnasium Rissen nach 3 Titeln in der Halle sich auch im Sand die Krone bei der U 16 aufsetzen konnte.

Rissen Art 2018

Eröffnung in der Haspa Filale am 11. April / 18:30 Uhr.
Unsere Gyri-Mensagalerie ist ab dem 11. April für alle Jahrgänge zugänglich.

 

Parisaustausch 2018

Wir sind wieder zurück !

Wir sind gestern, am 12. Februar nach einem tollen Austausch in Paris zurück nach Hamburg gekommen.

Eine Woche lang haben wir Paris im Schnee erkundet und die 6 Tage mit unseren Austauschpartnern genossen.

Obwohl wir den Eiffelturm nicht besichtigen konnten und die Schiffe nicht gefahren sind, haben wir die Stadt bestens kennengelernt. Für Frau Bünte und Herrn Friedrich gab es einige Situationen, die auch sie noch nicht erlebt haben.

Am Wochenende haben wir, die Schüler, viel Zeit mit unseren Austauschpartnern verbracht, Macarons gekauft und andere haben Versailles besucht.

Wie auf der Hinfahrt, bei der der Zug nach Paris ausfiel, haben wir auf der Rückfahrt den Zug nach Hannover verpasst. Trotzdem sind wir alle heil zuhause angekommen und freuen uns schon von unseren Erlebnissen zu berichten.

 

 

Volleyball: Gymnasium Rissen gelingt historischer Dreifachtriumph

Das Gymnasium Rissen gewinnt nach teilweise hochklassigen Finals in allen drei Altersklassen (U18 / U 16 / U14) den Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia und repräsentiert damit das Land Hamburg bei den großen Bundesfinals in Berlin (U18, U16) und Bad Blankenburg (U14).

Ausgeschlafen präsentierten sich die Rissener Volleyballer am vergangenen Dienstag auf dem Weg zu den Landesfinals am Gymnasium Klosterschule. Während die U 18 Volleyballer um Kapitän David Bahr erst gegen Mittag ihr Halbfinale gegen Ohmoor spielen mussten, machten sich die U 14 und U 16 Teams bereits morgens um 7 auf den Weg, um erstmalig in der Geschichte alle drei Titel im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia auf eine Schule zu vereinigen.

Bereits im Vorfeld war ausgemacht, dass die U 14, die sich mit drei Teams für die Landesfinals qualifizieren konnte, der Sieg kaum zu nehmen war, zu überlegen hatten sich die jungen Nachwuchsvolleyballer in den Vor- und Zwischenrunden der Konkurrenz präsentiert. Und so kam es tatsächlich in der jüngsten Altersklasse, in der noch 3:3 gespielt wird, zu einem reinen Rissener Endspiel. Nachdem das favorisierte Team mit Robin Peters, Talyas Fine, Bas Robeck und Jannes Budelmann im Halbfinale das Gymnasium Grootmoor ausschalten konnte, bezwangen im anderen „Rissener Halbfinale“ die jüngsten Volleyballer des GyRi um Julian Bahr, Tommy Heuveldop, Lasse Sieslack und Frederik Hübner etwas überraschend das ältere Team in drei Sätzen und zogen ins Finale ein. Im Endspiel setzte sich dann jedoch die größere Erfahrung und Spielsicherheit der älteren Rissener durch, die die Trainer Tarek Wirth und Timm Dawson hoffnungsvoll auf die deutschen Schulmeisterschaften in Bad Blankenburg blicken lässt.

Anders gestaltete sich die Lage in der Altersklasse U 16. Im Unterschied zur Vereinsebene wird im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia hier noch 4:4 auf deutlich kleinerem Feld gespielt, so dass vor allem ballsichere Teams einen Vorteil besitzen. Die Rissener Teams, die ihre Dominanz in der U 18 vor allem auch aus ihrer Angriffshärte entwickeln, tun sich daher in der U 16 seit Jahren gegen das abwehrstarke und ballsichere Team der STS Fischbek-Falkenberg schwer und verloren in der Vergangenheit zweimal das Finale. Doch dieses Jahr war man sich sicher den Fischbeker Abwehrriegel knacken zu können. Von Trainer Bernd Klingner optimal eingestellt, spielte das Team um Seymen Balci, Simon Urmoneit, Bela Lichtenberg und Lennox Klingner ein Finale an ihrem Leistungslimit. Während Bela und Lennox dem Team enorme Sicherheit in Annahme und Abwehr lieferten, hatten die Fischbeker gegen die platzierten und zugleich aber kontrollierten Angriffsschläge von Seymen und Simon am Ende wenig entgegenzusetzen. So gelang die lang ersehnte Revanche letztlich deutlich mit 25:21 / 25:19 und bereits gegen Mittag war der zweite Titel nach Rissen geholt

Blieb noch die U 18, von der Trainer Rasmus Abel eigentlich dachte, angesichts einiger personeller Aderlässe nicht der Favorit zu sein. Doch auch die Konkurrenz schwächelte. Fischbek verlor überraschend sein Halbfinale gegen das Johannes-Brahms Gymnasium und so stand den Rissener Jungs um Kapitän David Bahr und den für die Finals noch einmal reaktivierten Moritz Güldner plötzlich ein unbekannter Gegner ins Haus. Angetrieben von der Erfolgen ihrer jüngeren Altersgenossen legten die Rissener Jungs los wie die Feuerwehr und bereits beim Stand von 10:0 sah sich der gegnerische Trainer zur zweiten Auszeit gezwungen. Doch schnell war klar, dass heute gegen die Schüler des Gymnasiums Rissen kein Kraut gewachsen war. Moritz Güldner setze immer wieder vor allem seine Mittelangreifer gekonnt in Szene und so stand am Ende ein so nicht erwarteter überlegender Triumph, der den historischen Dreifachsieg des Gymnasiums Rissen bei den Jungs perfekt machte.

Ganz anders lief der Tag dagegen leider bei den Mädchen. Die U 14 Mädchen, die ungeschlagen durch Vor- und Zwischenrunde marschiert waren, raffte eine Fieberwelle dahin, so dass am Endspieltag von 6 Spielerinnen nur noch zwei zur Verfügung standen und das Team leider nicht antreten konnte.

Bei der U 16 erwies sich die Wichern-Schule wie erwartet in diesem Jahr noch als der übermächtige Gegner, so dass am Ende nach gutem Spiel der 3. Platz zu Buche stand. Doch im nächsten Jahr, wenn alle Stammspielerinnen des GyRi noch einmal in dieser Altersklasse antreten können und einige der U 14 nachrücken, soll es endlich klappen mit dem ersehnten ersten Titel bei den Mädchen.

U 14:  1. Platz  v.l.n.r. Robin, Jannes, Bas, Talyas

U 16 v,l.n.r B. Klingner, Bela, Lennox, Seymen, Jorrit, Nikolas, Simon, Liam

U 18: v.l.n.r. Maxi, Lasse, Paul, Leo, David, Laurenz, Moritz

7 auf einen Streich

GyRi Volleyballer qualifizieren sich mit der Rekordzahl von 7 Mannschaften für die Landesfinals

Nach Abschluss der Vor- und Zwischenrunden im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia steht fest, dass das GyRi in allen angetretenen Altersklassen bei den Landesfinals am 13.02.2018 am Gymnasium Klosterschule vertreten sein wird.

Die Aussichten auf die Landeskrone sind besonders in der männlichen U 14 hervorragend. Aus den ursprünglich 14 Mannschaften im Wettbewerb konnte sich das Gymnasium Rissen mit sensationellen 3 Mannschaften für die Landesfinals qualifizieren. Hier kommt es also in einem der Halbfinals bereits zu einem schulinternen Duell und nur das Gymnasium Grootmoor kann den Rissener Jungs den Titel noch streitig machen. Besonders hervorzuheben ist, dass sich erstmalig ein Team aus der 5. Klasse, die teilweise noch 2 Jahre in dieser Altersklasse spielen können, bereits für das Landesfinale qualifizieren konnte. Das Team um Julian Bahr und Timon Albert hat damit bereits mehr erreicht, als vom Trainer Timm Dawson für möglich gehalten und kann nun ganz befreit aufspielen, während die 7. und 6. Klässlerteams um Lennox Klingner, Robin Peters (7.Klasse) und Bas Robeck, Jannes Budelmann (6. Klasse) den Titel als Ziel ausgegeben haben.

In der männlichen U 16 soll nach 2 bitteren Finalniederlagen in den letzten beiden Jahren gegen die STS Fischbek-Falkenberg nun endlich wieder der Titel her. Schließlich hat man mit dem sensationellen 7. Platz bei der Deutschen Schulmeisterschaft U 14 im vergangenen Jahr genügend Selbstvertrauen gesammelt, um auch in der nächsthöheren Altersklasse den Titel anzustreben. Das Team baut hierbei besonders auf Kapitän und Auswahlspieler Seymen Balci und Simon Urmoneit.

In der männlichen U 18 geht das GyRi erstmals seit Jahren nicht als Favorit ins Rennen. Zwang gelang in der Vorrunde eine mühelose Qualifikation, doch der Verlust von zwei Führungsspielern hat das Team arg geschwächt. Dennoch hoffen die Jungs um David Bahr, Leo Schulz und Lasse Römling auch in diesem Jahr wieder auf den Titel.

In der weiblichen U 16 konnte sich das Team Kapitänin und Auswahlspielerin Louisa Sylla letztlich souverän auch gegen die Konkurrenz aus der eigenen Schule durchsetzen und versucht nach der Vizemeisterschaft im letzten Jahr bei der U 14 in diesem Jahr erneut die dominierende Wichernschule herauszufordern. Angesichts der Tatsache, dass alle Stammspielerinnen auch im nächsten Jahr noch in dieser Altersklasse spielen können, rechnet der Trainer hier mit Außenseiterchancen.

In der weiblichen U 14 waren insgesamt 17 Teams gestartet. Nachdem sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde alle Spiele gewonnen werden konnten, rechnet sich das Team um Linnea Sattler, Mila Hakaso und Dilara Krüger auch für die Landesmeisterschaften Chancen auf den Titel aus. Doch besonders das Gymnasium Lerchenfeld und die Partnerschule des Leistungssports, das Gymnasium Heidberg werden es dem Team sicher sehr schwer machen nach 2010 mal wieder einen weiblichen Titel fürs Gymnasium Rissen zu holen.

Eine Riesendank geht schon im Vorwege an die Vielzahl an Trainer und Betreuer im RSV, die sich teils freinehmen, um ihre Teams bei den Landesfinals zum Sieg zu verhelfen.

Die betreuenden Trainer sind:

U 14 männlich Rabea Klingner, Tarek Wirth, Wilfried Sattler U 14 weiblich: Linnea Wrede

U 16 männlich: Bernd Klinger U 16 weiblich: Timm Dawson

U 18 männlich: Rasmus Abel

NATEX-Wettbewerb 2017

Jungforscher räumen Preise ab!

Den NATEX-Wettbewerb 2017 haben Aurelia und Roderick Ritter jeweils in ihrer Altersklasse gewonnen. Das NATurwissenschaftliche EXperimentieren liegt den beiden sehr, denn beide wurden zum wiederholten Male ausgezeichnet. Aurelia konnte in diesem Schuljahr den dritten Sieg in Folge erreichen, Roderick gar den vierten Erfolg in Serie erzielen. Als Betreuungslehrerin fungierte bei beiden Frau Meyer zu Rheda, die mittlerweile eigentlich im Ruhestand ist, sich aber für diesen wunderbaren Wettbewerb weiterhin engagiert. Wir gratulieren den beiden Preisträgern ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Das Foto zeigt die beiden Gewinner bei der Siegerehrung im Hamburger Rathaus.

Von links: Frau Meyer zu Rheda, Roderick Ritter, Aurelia Ritter und Schul-Staatsrat Rainer Schulz.