Parisaustausch 2018

Wir sind wieder zurück !

Wir sind gestern, am 12. Februar nach einem tollen Austausch in Paris zurück nach Hamburg gekommen.

Eine Woche lang haben wir Paris im Schnee erkundet und die 6 Tage mit unseren Austauschpartnern genossen.

Obwohl wir den Eiffelturm nicht besichtigen konnten und die Schiffe nicht gefahren sind, haben wir die Stadt bestens kennengelernt. Für Frau Bünte und Herrn Friedrich gab es einige Situationen, die auch sie noch nicht erlebt haben.

Am Wochenende haben wir, die Schüler, viel Zeit mit unseren Austauschpartnern verbracht, Macarons gekauft und andere haben Versailles besucht.

Wie auf der Hinfahrt, bei der der Zug nach Paris ausfiel, haben wir auf der Rückfahrt den Zug nach Hannover verpasst. Trotzdem sind wir alle heil zuhause angekommen und freuen uns schon von unseren Erlebnissen zu berichten.

 

 

Volleyball: Gymnasium Rissen gelingt historischer Dreifachtriumph

Das Gymnasium Rissen gewinnt nach teilweise hochklassigen Finals in allen drei Altersklassen (U18 / U 16 / U14) den Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia und repräsentiert damit das Land Hamburg bei den großen Bundesfinals in Berlin (U18, U16) und Bad Blankenburg (U14).

Ausgeschlafen präsentierten sich die Rissener Volleyballer am vergangenen Dienstag auf dem Weg zu den Landesfinals am Gymnasium Klosterschule. Während die U 18 Volleyballer um Kapitän David Bahr erst gegen Mittag ihr Halbfinale gegen Ohmoor spielen mussten, machten sich die U 14 und U 16 Teams bereits morgens um 7 auf den Weg, um erstmalig in der Geschichte alle drei Titel im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia auf eine Schule zu vereinigen.

Bereits im Vorfeld war ausgemacht, dass die U 14, die sich mit drei Teams für die Landesfinals qualifizieren konnte, der Sieg kaum zu nehmen war, zu überlegen hatten sich die jungen Nachwuchsvolleyballer in den Vor- und Zwischenrunden der Konkurrenz präsentiert. Und so kam es tatsächlich in der jüngsten Altersklasse, in der noch 3:3 gespielt wird, zu einem reinen Rissener Endspiel. Nachdem das favorisierte Team mit Robin Peters, Talyas Fine, Bas Robeck und Jannes Budelmann im Halbfinale das Gymnasium Grootmoor ausschalten konnte, bezwangen im anderen „Rissener Halbfinale“ die jüngsten Volleyballer des GyRi um Julian Bahr, Tommy Heuveldop, Lasse Sieslack und Frederik Hübner etwas überraschend das ältere Team in drei Sätzen und zogen ins Finale ein. Im Endspiel setzte sich dann jedoch die größere Erfahrung und Spielsicherheit der älteren Rissener durch, die die Trainer Tarek Wirth und Timm Dawson hoffnungsvoll auf die deutschen Schulmeisterschaften in Bad Blankenburg blicken lässt.

Anders gestaltete sich die Lage in der Altersklasse U 16. Im Unterschied zur Vereinsebene wird im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia hier noch 4:4 auf deutlich kleinerem Feld gespielt, so dass vor allem ballsichere Teams einen Vorteil besitzen. Die Rissener Teams, die ihre Dominanz in der U 18 vor allem auch aus ihrer Angriffshärte entwickeln, tun sich daher in der U 16 seit Jahren gegen das abwehrstarke und ballsichere Team der STS Fischbek-Falkenberg schwer und verloren in der Vergangenheit zweimal das Finale. Doch dieses Jahr war man sich sicher den Fischbeker Abwehrriegel knacken zu können. Von Trainer Bernd Klingner optimal eingestellt, spielte das Team um Seymen Balci, Simon Urmoneit, Bela Lichtenberg und Lennox Klingner ein Finale an ihrem Leistungslimit. Während Bela und Lennox dem Team enorme Sicherheit in Annahme und Abwehr lieferten, hatten die Fischbeker gegen die platzierten und zugleich aber kontrollierten Angriffsschläge von Seymen und Simon am Ende wenig entgegenzusetzen. So gelang die lang ersehnte Revanche letztlich deutlich mit 25:21 / 25:19 und bereits gegen Mittag war der zweite Titel nach Rissen geholt

Blieb noch die U 18, von der Trainer Rasmus Abel eigentlich dachte, angesichts einiger personeller Aderlässe nicht der Favorit zu sein. Doch auch die Konkurrenz schwächelte. Fischbek verlor überraschend sein Halbfinale gegen das Johannes-Brahms Gymnasium und so stand den Rissener Jungs um Kapitän David Bahr und den für die Finals noch einmal reaktivierten Moritz Güldner plötzlich ein unbekannter Gegner ins Haus. Angetrieben von der Erfolgen ihrer jüngeren Altersgenossen legten die Rissener Jungs los wie die Feuerwehr und bereits beim Stand von 10:0 sah sich der gegnerische Trainer zur zweiten Auszeit gezwungen. Doch schnell war klar, dass heute gegen die Schüler des Gymnasiums Rissen kein Kraut gewachsen war. Moritz Güldner setze immer wieder vor allem seine Mittelangreifer gekonnt in Szene und so stand am Ende ein so nicht erwarteter überlegender Triumph, der den historischen Dreifachsieg des Gymnasiums Rissen bei den Jungs perfekt machte.

Ganz anders lief der Tag dagegen leider bei den Mädchen. Die U 14 Mädchen, die ungeschlagen durch Vor- und Zwischenrunde marschiert waren, raffte eine Fieberwelle dahin, so dass am Endspieltag von 6 Spielerinnen nur noch zwei zur Verfügung standen und das Team leider nicht antreten konnte.

Bei der U 16 erwies sich die Wichern-Schule wie erwartet in diesem Jahr noch als der übermächtige Gegner, so dass am Ende nach gutem Spiel der 3. Platz zu Buche stand. Doch im nächsten Jahr, wenn alle Stammspielerinnen des GyRi noch einmal in dieser Altersklasse antreten können und einige der U 14 nachrücken, soll es endlich klappen mit dem ersehnten ersten Titel bei den Mädchen.

U 14:  1. Platz  v.l.n.r. Robin, Jannes, Bas, Talyas

U 16 v,l.n.r B. Klingner, Bela, Lennox, Seymen, Jorrit, Nikolas, Simon, Liam

U 18: v.l.n.r. Maxi, Lasse, Paul, Leo, David, Laurenz, Moritz

7 auf einen Streich

GyRi Volleyballer qualifizieren sich mit der Rekordzahl von 7 Mannschaften für die Landesfinals

Nach Abschluss der Vor- und Zwischenrunden im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia steht fest, dass das GyRi in allen angetretenen Altersklassen bei den Landesfinals am 13.02.2018 am Gymnasium Klosterschule vertreten sein wird.

Die Aussichten auf die Landeskrone sind besonders in der männlichen U 14 hervorragend. Aus den ursprünglich 14 Mannschaften im Wettbewerb konnte sich das Gymnasium Rissen mit sensationellen 3 Mannschaften für die Landesfinals qualifizieren. Hier kommt es also in einem der Halbfinals bereits zu einem schulinternen Duell und nur das Gymnasium Grootmoor kann den Rissener Jungs den Titel noch streitig machen. Besonders hervorzuheben ist, dass sich erstmalig ein Team aus der 5. Klasse, die teilweise noch 2 Jahre in dieser Altersklasse spielen können, bereits für das Landesfinale qualifizieren konnte. Das Team um Julian Bahr und Timon Albert hat damit bereits mehr erreicht, als vom Trainer Timm Dawson für möglich gehalten und kann nun ganz befreit aufspielen, während die 7. und 6. Klässlerteams um Lennox Klingner, Robin Peters (7.Klasse) und Bas Robeck, Jannes Budelmann (6. Klasse) den Titel als Ziel ausgegeben haben.

In der männlichen U 16 soll nach 2 bitteren Finalniederlagen in den letzten beiden Jahren gegen die STS Fischbek-Falkenberg nun endlich wieder der Titel her. Schließlich hat man mit dem sensationellen 7. Platz bei der Deutschen Schulmeisterschaft U 14 im vergangenen Jahr genügend Selbstvertrauen gesammelt, um auch in der nächsthöheren Altersklasse den Titel anzustreben. Das Team baut hierbei besonders auf Kapitän und Auswahlspieler Seymen Balci und Simon Urmoneit.

In der männlichen U 18 geht das GyRi erstmals seit Jahren nicht als Favorit ins Rennen. Zwang gelang in der Vorrunde eine mühelose Qualifikation, doch der Verlust von zwei Führungsspielern hat das Team arg geschwächt. Dennoch hoffen die Jungs um David Bahr, Leo Schulz und Lasse Römling auch in diesem Jahr wieder auf den Titel.

In der weiblichen U 16 konnte sich das Team Kapitänin und Auswahlspielerin Louisa Sylla letztlich souverän auch gegen die Konkurrenz aus der eigenen Schule durchsetzen und versucht nach der Vizemeisterschaft im letzten Jahr bei der U 14 in diesem Jahr erneut die dominierende Wichernschule herauszufordern. Angesichts der Tatsache, dass alle Stammspielerinnen auch im nächsten Jahr noch in dieser Altersklasse spielen können, rechnet der Trainer hier mit Außenseiterchancen.

In der weiblichen U 14 waren insgesamt 17 Teams gestartet. Nachdem sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde alle Spiele gewonnen werden konnten, rechnet sich das Team um Linnea Sattler, Mila Hakaso und Dilara Krüger auch für die Landesmeisterschaften Chancen auf den Titel aus. Doch besonders das Gymnasium Lerchenfeld und die Partnerschule des Leistungssports, das Gymnasium Heidberg werden es dem Team sicher sehr schwer machen nach 2010 mal wieder einen weiblichen Titel fürs Gymnasium Rissen zu holen.

Eine Riesendank geht schon im Vorwege an die Vielzahl an Trainer und Betreuer im RSV, die sich teils freinehmen, um ihre Teams bei den Landesfinals zum Sieg zu verhelfen.

Die betreuenden Trainer sind:

U 14 männlich Rabea Klingner, Tarek Wirth, Wilfried Sattler U 14 weiblich: Linnea Wrede

U 16 männlich: Bernd Klinger U 16 weiblich: Timm Dawson

U 18 männlich: Rasmus Abel

NATEX-Wettbewerb 2017

Jungforscher räumen Preise ab!

Den NATEX-Wettbewerb 2017 haben Aurelia und Roderick Ritter jeweils in ihrer Altersklasse gewonnen. Das NATurwissenschaftliche EXperimentieren liegt den beiden sehr, denn beide wurden zum wiederholten Male ausgezeichnet. Aurelia konnte in diesem Schuljahr den dritten Sieg in Folge erreichen, Roderick gar den vierten Erfolg in Serie erzielen. Als Betreuungslehrerin fungierte bei beiden Frau Meyer zu Rheda, die mittlerweile eigentlich im Ruhestand ist, sich aber für diesen wunderbaren Wettbewerb weiterhin engagiert. Wir gratulieren den beiden Preisträgern ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung. Das Foto zeigt die beiden Gewinner bei der Siegerehrung im Hamburger Rathaus.

Von links: Frau Meyer zu Rheda, Roderick Ritter, Aurelia Ritter und Schul-Staatsrat Rainer Schulz.

 

Bericht von der SR-Reise 2017

Vom 9.11. – 11.11.2017 haben wir, das Schulsprecherteam, mit zahlreichen Klassensprechern unter der Aufsicht von Frau Pulmer und Herrn Box die SR-Reise in Schülp bei Nortorf verbracht.

Es wurde an fünf verschiedenen Projekten in Kleingruppen gearbeitet und wir kamen zu tollen Ergebnissen.

Drei Gruppen kümmerten sich um unser Hauptthema, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Theaterstück

Einige Schüler entwickelten ein kleines Theaterstück, welches darauf aufmerksam machen soll, dass wir alle gleich sind, bzw. auf seine eigene Art perfekt ist und keiner diskriminiert werden sollte. Wenn es dann aber doch mal der Fall sein sollte, dass Kinder sich trauen zu helfen und füreinander einstehen und zusammenhalten.

Ein Welttag?

Des Weiteren wurde zu diesem Thema auch ein sogenannter ,,Welttag“ geplant, in dem es darum gehen soll, andere Kulturen bzw. Länder kennenzulernen. Dies soll mithilfe von Kochen, Basteln sowie Musizieren und Spielen aus den jeweiligen Ländern stattfinden, um die Vielfalt der globalen Gesellschaft und die verschiedenen Lebensarten und Gewohnheiten näherzubringen und Interesse dafür zu erwecken.

Anti-Mobbing-Kampagne

Außerdem wurde eine Anti-Mobbing-Kampagne geplant, bei der es im Groben darum gehen soll, den Schülern zu zeigen, wie sich Mobbingopfer fühlen; wie sie es verhindern können, aber vor allem, wie sie helfen können. Hierfür wurde schon ein genauer Plan entworfen und somit geklärt, wie die Kampagne ablaufen soll.

Schülergemeinschaft stärken

 Die letzte Gruppe hat sich mit dem Leitbild bzw. der Identifikation mit unserer Schule auseinander gesetzt und dafür Ideen und Aktionen geplant; z.B. ein Projekt für einen Schulgarten, das in der Projektwoche umgesetzt werden könnte.

Ein großes Ziel der SR-Reise war für uns als Schulsprecherteam, ein großes Team bilden zu können, um somit eine bessere Kommunikation herzustellen. Um Ideen untereinander auszutauschen und als große Gemeinschaft gut an Projekten für die Schule arbeiten zu können. Des Weiteren ist es uns ein Anliegen, auf Wünsche der Schüler einzugehen und somit den Schülern die Schule so angenehm wie möglich zu gestalten.

Dieses Ziel wurde sehr gut umgesetzt und wir sind uns auf der Reise mithilfe von gemeinsamen Spielen und Kochen sehr viel näher gekommen und konnten sehr produktiv an den einzelnen Projekten arbeiten.

Weihnachtskonzert 2017

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert am Gymnasium Rissen

Mit musikalischen Weihnachtsklassikern und modernen Songversionen versetzten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rissen zahlreiche Besucher am Dienstag, dem 17.12.2017 in weihnachtliche Stimmung. Das Publikum erfreute sich in der weihnachtlich dekorierten neuen Aula diverser Beiträge von Orchester, Big Band und Ensembles und hörte Auszüge aus dem musikalischen Repertoire der „GyRissMix“. Beschwingt verließen große und kleine Besucher nach einem gelungenen, kurzweiligen Abend den Campus Rissen.

Nf 07.01.2018

„Of Teens and Guns“

Theaterkurs des Gymnasiums Rissen inszeniert „Of Teens and Guns“

Zahlreiche Besucher verfolgten am Montag, dem 27.11.2017 die eindringliche und bewegende Inszenierung „Of Teens and Guns“ des Drama-Kurses. Unter der Leitung von Anne Kathrin Pulmer setzten die Schülerinnen und Schüler des dritten Semesters die Aktualität des nachdenklich stimmenden Themas gekonnt in Szene: ein sich anbahnender Amoklauf an einer amerikanischen Highschool. Neben der Suche nach Gründen für das dargestellte Schulmassaker stand die Frage im Raum, inwiefern ein schulischer Amoklauf, fachsprachlich auch „school shooting“ genannt, nicht allein trauriges Phänomen im US-amerikanischen Raum ist, sondern längst auch Teil der deutschen Schulwirklichkeit. Mit ernsten Mienen verfolgte das Publikum die packende Darstellung, deren nachhaltige Wirkung dem ein oder anderen Besucher gerade in Zeiten des Weihnachtstrubels sicherlich noch im Gedächtnis bleiben wird.

Nf 07.01.2018

7. Platz bei den Deutschen Schulmeisterschaften Volleyball

Gymnasium Rissen belegt sensationell den 7. Platz bei den Deutschen Schulmeisterschaften in Bad Blankenburg

Bereits im Februar hatten sich die Volleyballer des GyRi beim Sieg im Landesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia das Ticket für die Deutsche Schulmeisterschaft U 14 gesichert. Nun fanden diese endlich vom 20.11.-23.11 in der Landessportschule Thüringen in Bad Blankenburg statt. In der jüngsten männlichen Altersklasse ist noch der Einsatz von weiblichen Spielerinnen erlaubt, so dass die Rissener Mannschaft von Simon Urmoneit, Liam Krenzien, Bela Lichtenberg, Lennox Klingner, Louisa Sylla und Alina Wachholz gebildet wurden.

Die abendliche Auslosung bescherte den Hamburgern eine Gruppe mit den Vertretern des Saarlandes, Berlins und dem Gastgeber Thüringen.

Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr rechnete man sich gegen das Saarland einige Chancen und gegen Berlin Außenseiterchancen aus, während der Gastgeber aus Thüringen normalerweise eine Nummer so groß sein dürfte.

Doch es kam anders. Nach einem Unentschieden gegen Berlin (25:22; 22:25) gelang völlig überraschend ein Sieg gegen die Thüringer (25:22; 25:17) und damit war vor dem letzten Gruppenspiel sogar der kaum für möglich gehaltene 1.Platz und damit die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale möglich. Doch gegen Saarland wurde der 1.Satz etwas unnötig verloren. so dass vom entscheidenden 2.Satz abhing, ob man die Gruppe als 1. oder 3. abschließen würde.

Lange wogte der Satz hin und her, ehe Simon Urmoneit mit einem wuchtigen Blockpunkt scheinbar den entscheidenden Vorteil zum 24:22 setzen konnte. Doch das Saarland gab nicht auf, wehrte beide Satzbälle ab und hatte plötzlich sogar Matchball. Doch Louisa, Simon und Liam fighteten, euphorisch von der Bank angefeuert um jeden Punkt und konnten schließlich den Satz mit 28:26 für sich entscheiden.

Als Gruppensieger bekam man am Abend die bayrische Vertretung aus München zugelost, die in einer schweren Gruppe, den zweiten Platz belegt hatten. Leider konnten die Rissener am kommenden Tag zuerst nicht an ihre glanzvolle Form des Vortrages anknüpfen und so ging das Viertelfinale gegen den späteren 3. des Turniers recht deutlich verloren. Im anschließenden Qualifizierungsspiel für Platz 5 reichte eine wirklich gute Leistung gegen die Lahntalschule aus Biedenkopf leider wiederum nicht zum Sieg. (25:22; 18:25, 12:15)

Doch für das letzte Spiel wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Gegen die hessische Main-Taunus Schule aus Hofheim, die mit dem Volleyballinternat Frankfurt zusammenarbeitet und in den höheren Jahrgängen eine Vielzahl von Jugendnationalspielern stellt, gingen die Rissener Volleyballer erneut über ihre Leistungsgrenze hinaus und gewannen nach dramatischem Spiel mit 21:25; 25:21 und 15:11. Damit erreichten die Rissener Volleyballer und Volleyballerinnen das beste Ergebnis ihrer Geschichte und das beste Ergebnis einer männlichen Hamburger Volleyballmannschaft auf Schulebene seit über 10 Jahren.

v.l.n.r. Bela Lichtenberg, Liam Krenzien, Alina Wachholz, Simon Urmoneit, Lennox Klingner, Louisa Sylla

Ehrenvolle Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“

In stimmungsvollem Rahmen hat der Schulcampus Rissen am Freitag, dem 7.7.2017 das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entgegengenommen. Unter diesem Slogan engagiert sich ein bundesweites Netzwerk von Schulen im Kampf gegen Rassismus und intolerantes Verhalten. Ein alljährlich stattfindender Projekttag unter dem Motto „Schule ohne Rassismus“ verfolgt das Ziel, Diskriminierung im schulischen und privaten Umfeld zu verhindern.

Mit dem Wunsch, den Schulcampus Rissen als einen Ort des friedlichen und toleranten Miteinanders zu gestalten, waren sich Schüler, Lehrer und die Schulleitungen beider Schulen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des sozialen Projekts am Schulcampus Rissen einig. Durch die von den Schulsprecherteams initiierte Unterschriftensammlung konnte die Bereitschaft der Schülerschaft, sich aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung zu engagieren, nachgewiesen werden. Zudem konnten drei prominente Paten für das soziale Projekt gewonnen werden; neben den Musikern Herwig Mitteregger und Tim Linde der Hockey-Weltmeister Sebastian Biederlack, der anlässlich der Preisverleihung überzeugende Worte über Toleranz und sportliches Miteinander im Spitzensport fand.

Das diesjährige Projekt bestand in einem Videowettbewerb der achten und neunten Klassen zum Thema „Schule ohne Rassismus“. Ausgezeichnet wurden zwei Gewinnervideos beider Schulen, die den interessierten Mitschülern und Lehrern, eingebunden in ein buntes Rahmenprogramm, präsentiert wurden. Die Schulleitungen beider Schulen, Dr. Kirsten Nicklaus und Claas Grot, nahmen stellvertretend für den Schulcampus Rissen das Siegel entgegen.

 

Polenaustausch Ostróda – Rissen 2017

Gastfreundschaft und Abenteuer. Der Polenaustausch des Gymnasium Rissens in zwei Worten zusammengefasst. Ausgewählte Schüler und Schülerinnen der Volleyballtalentförderung der Klassen 7 bis 11 haben eine Woche in der polnischen Stadt Ostróda verbracht und dort mit den Schülern des Sportinternates SMS Ostróda zusammen viel erlebt. Von Beachvolleyball Training, Kajaktour durch die Masuren und Wasserskifahren bis hin zu einer Stadtbesichtigung in Danzig wurde viel unternommen. Durch das tägliche Training wurden schnell Freundschaften geschlossen und die eigenen Fähigkeiten wurden spielerisch verbessert.
Angefangen hat alles mit einer 10 stündigen aufregenden Bahnfahrt über Berlin und Posen. Schon auf den Bahnsteigen mussten wir ungewollt unsere Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen. In den Abteilen zeigte sich bereits der wahre Ehrgeiz aller Schüler darin, die Lehrer bei Gesellschaftsspielen zu schlagen. Nachdem wir um 22:00 Uhr herzlich von den Polen am Bahnsteig empfangen worden sind, wurden wir mit dem Schulbus in unsere erste luxuriöse Unterkunft gefahren, in der ein Mitternachtssnack auf uns wartete. Am Morgen trafen wir uns alle zum gemeinsamen Frühstück am Viersterne Buffet des Hotels, das direkt neben unseren Hütten lag. Der erste Tag wurde mit vielen Kennlernspielen, einer Schul- und Stadtführung sowie mit einem gemeinsamen Training verbracht. Abschließend haben wir den Tag mit einem Grillfest an einem See in der Umgebung abgeschlossen.
Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück gemeinsam mit den polnischen Schülern nach Danzig aufgebrochen und hatten nach einer interessanten Stadtführung die Möglichkeit Souvenirs zu kaufen und die anderen Schüler besser kennenzulernen. Nach diesem aufregenden Tag haben alle beschlossen gemeinsam das Schwimmbad des Hotels zu nutzen und nach einigen Runden des Spieles “Werwolf“ den Tag so gemütlich ausklingen zu lassen.
Der dritte Tag stand dann ganz im Zeichen des übergeordneten Ziels des Austausches, die eigenen Fähigkeiten im Volleyball zu verbessern. Unter der Anleitung ehemaliger polnischer Erstligaspieler standen insgesamt 4 Stunden Training sowie 2 Stunden freies Spiel zu Buche, welches einigen von uns immer noch nicht reichte, so dass das Abendbrot in 5min verzerrt wurde, damit vor der Abfahrt mit dem Bus noch weitere 30min gespielt werden konnte. Am Abend stand dann der Umzug in ein eindrucksvolles, mittelalterliches Burghotel in Nidzica an.
Die Kajaktour am Samstag war einer der Höhepunkte der Reise. In polnisch-deutsch gemischten Kajaks ging es 12 Kilometer lang durch die wunderschöne Landschaft der Masuren. Anschließend gab es ein gemütliches Lagerfeuer und abends in unserer Unterkunft noch eine spannende Burgführung.
Unseren letzten Tag verbrachten wir im Sand und Wasser. Zuerst hatten wir ein Beachvolleyball Mixed Turnier bei dem immer Mädchen/Junge und polnisch/deutsch gemischt gespielt haben. Standesgemäß schlugen am Ende im Finale Katharina und Michau das Lehrerteam bestehend aus Timm Dawson und der Schulleiterin der Schule Agnieszka Michalak. Doch im Vordergrund stand eindeutig der Spaß und wieder einmal die Erkenntnis wie schnell die gemeinsame Leidenschaft für einen Sport Beziehungen knüpfen und Freundschaften schließen lässt.
Nach dem Turnier nutzten einige von uns noch die benachbarte Wasserskianlage um sich auch in diesem Element auszuprobieren. Voll mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Freundschaften kehrten wir dann nach einer Woche alle heil und glücklich wieder nach Hamburg zurück. Wir freuen uns schon riesig auf den Gegenbesuch vom 25.09-01.10.2017 im September!